(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - Immer wieder stellt sich über Mitteleuropa eine Grenzwetterlage ein - das Schreckgespenst eines Meteorologen. Das berichten die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd. aus Oppenheim.
Die Wetterlage ist eigentlich typisch für den Winter und erneuert sich nach vorübergehendem Frontendurchzug und Luftmassenwechsel zum wiederholten Mal. Dabei liegen wir am Westrand eines osteuropäischen Festlandshochs an der Grenze zu Tiefdruckstörungen über Westeuropa in einer südlichen Strömung mit milden Luftmassen.
Schwierig gestalten sich aber nun die Vorhersage und insbesondere die Aussichten für die nächsten Tage.
Nicht nur der in dieser Jahreszeit übliche Unsicherheitsfaktor Nebel mischt in der Wetterküche mit, sondern auch Zeitpunkt und Intensität von Bewölkung und eventuellem Regen sind damit im Westen unseres Landes in Frage gestellt.
Die unsichere Wetterlage macht sich durch eine andauernde Änderung der Aussichten in den Vorhersagemodellen bemerkbar. Dominierte eben noch hoher Luftdruck mit einer Sonne-Nebel-Mischung, so entsteht plötzlich in der Nacht auf Donnerstag im Südwesten etwas Regen an der sich über unserem Raum auflösenden Front von Tief Kurt und am Freitag soll der Nordwesten von neuen Wolken und örtlichem leichten Regen erfasst werden.
Eines scheint aber sicher: Der Winter macht weiterhin keine Anstalten, sich bei uns einzuschleichen. Eine erste winterliche Witterungsperiode ist erst für die letzte Novemberdekade anzunehmen. Bis dahin bleibt noch Zeit für den Reifenwechsel.
Bis zum nächsten Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
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V.i.S.d.P. und Ansprechpartner für weitere Informationen und Bildmaterial:
Herr Florian Hirschmann
meteoXpress Ltd.
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