AgRD: Kritik an geplantem Notfallsanitätergesetz
(openPR) Die Arbeitsgemeinschaft der Rettungsassistentenschulen Deutschland (AgRD) begrüßt die Initiative der Bundesregierung zur Einbringung des Notfallsanitätergesetzes in den Deutschen Bundestag, sehen allerdings Kernpunkte der künftigen Ausbildung der Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter im Referentenentwurf als unzureichend geregelt an. So sind beispielsweise die finanziellen Folgen des Gesetzes unvollständig ausgeführt bzw. fehlerhaft berechnet. Ferner wird es nach Ansicht der AgRD zu einer Benachteiligung der freien Rettungsassistentenschulen kommen, die bislang die größte Ausbildungsleistung in Deutschland erbringen. Ohne diese Ausbildungsleistung wäre der Fachkräftemangel heute noch wesentlich höher, als er sich bisher darstellt. Das Gesetz weise darüber hinaus strukturelle Fehler auf. So wird beispielsweise die Ausbildung zum Rettungssanitäter vollkommen unberücksichtigt gelassen. Das vollständige Eckpunktepapier ist auf der Webseite der AgRD (www.agrd.de) abrufbar.
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Ingo Kolmorgen
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Über das Unternehmen
Die “Arbeitsgemeinschaft der Rettungsassistentenschulen Deutschlands (AgRD)” ist ein Zusammenschluss von Trägern freier Rettungsassistentenschulen und Ausbildern bzw. Lehrern und Ärzten von Rettungsschulen. Unser Ziel ist es, durch eine eigene Argumentation unsere Arbeitsgrundlage in der Berufsfachschule zu sichern und über die Berufsfachschulausbildung hinaus den Rettungsassistenten (RettAss) eine neue Zukunftsperspektive zu erschließen, unser Votum lautet deshalb eindeutig “Pro Berufsfachschulausbildung für RettAss”. Unserer Meinung nach ist dazu unbedingt erforderlich, dass wir in eine inhaltlich korrekte und von Polemik freie Erörterung der zwingenden Notwendigkeit der Berufsfachschulausbildung für Rettungsassistenten eintreten müssen, um eine erfolgreiche Überzeugungsarbeit für unsere Position zu leisten.
Die AgRD traf sich zu ihrer konstituierenden Sitzung am 26.11.2005 in Essen. Mittlerweile zählen 33 Rettungsassistentenschulen in staatlicher Anerkennung aus dem gesamten Bundesgebiet dazu.
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