(openPR) Wuppertal, 3. April 2017. Jede Minute im Herzstillstand senkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um zehn Prozent. Deshalb ist es so wichtig, Menschen zu befähigen, Erste Hilfe leisten zu können. Leben retten, das hat sich seit jeher das Agaplesion Bethesda Krankenhaus Wuppertal zur Aufgabe gemacht. Über die Teilnahme am Rettungsdienst der Stadt Wuppertal hinaus gründet es jetzt sogar für die Ausbildung von Ersthelfern das Agaplesion Bethesda Notfallzentrum.
Die Ausbildungsstrategie im Agaplesion Bethesda Notfallzentrum steht auf drei Säulen.
Die erste Säule stützt die jährlichen Erste Hilfe-Pflichtfortbildungen für Mitarbeiter. Die zweite Säule enthält das Angebot von Wiederbelebungskursen für Laien in Betrieben und Arztpraxen und die dritte Säule umfasst das Mitwirken bei der Ausbildung und die Bereitstellung von Praktikumsplätzen für angehende Notfallsanitäter im Rettungsdienst. „Wir sprechen bewusst drei Zielgruppen an, um die größtmögliche Aufmerksamkeit auf das lebensrettende Thema zu lenken“, erläutert der Leiter des Notfallzentrums am Agaplesion Bethesda Krankenhaus und Leitender Notarzt der Stadt Wuppertal, Dr. med. Gunnar Kalund, das Konzept. „Es ist wichtig, dass unsere Mitarbeiter mit gutem Beispiel vorangehen und regelmäßig üben. Gleichzeitig möchten wir natürlich den Bürgern im Tal die Möglichkeit geben über ihren Arbeitgeber Sicherheit in der Ersten Hilfe zu erlangen.“ Zudem werden Erste Hilfe-Veranstaltungen für Jedermann im traditionellen Bethesda Programm der Klinik angeboten.
Enge Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst der Stadt
Die dritte Säule im Notfallkonzept des einzigen evangelischen Akut-Krankenhauses der Stadt, stützt die Ausbildung von Notfallsanitätern im Bergischen Land. Hier ist eines der wichtigsten Ziele die Verzahnung von präklinischer und innerklinischer Notfallmedizin. Die gute Vorarbeit des Rettungsdienstes bei Notfällen außerhalb, soll durch Bündelung und Optimierung der Ressourcen im Notfallzentrum der Klinik weitergeführt werden, um die bestmögliche Behandlung der Patienten zu erreichen. Vor drei Jahren wurde durch das neue Notfallsanitätergesetz (NotSanG) der Rettungsassistent vom Notfallsanitäter abgelöst und Ausbildungsinhalte neu geregelt. Ein großer Teil des neuen Lehrplans sieht die praktische Ausbildung zum Beispiel in einem Krankenhaus vor. „Hier möchten wir erster Ansprechpartner für angehendende Notfallsanitäter sein und bieten Praktikumsplätze an, die umfassend betreut werden“, erläutert Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Dr. med. Martin Weiss. Die Praktikanten hospitieren in der Anästhesiologie, Intensivmedizin und Intermediate Care sowie im Kardiologischen Zentrum Elberfeld des Agaplesion Bethesda Krankenhaus Wuppertal. „Darüber hinaus sind wir in allen Fragen der Notfallmedizin für den Rettungsdienst als auch für die Bürger der Stadt Wuppertal Ansprechpartner“, versichert Weiss. In Deutschland erleiden jährlich etwa 65.000 Menschen den plötzlichen Herztod. Bezogen auf die Größe Wuppertals sind es errechnet jährlich knapp 300 Todesfälle, die möglicherweise durch Erste Hilfe verhindert werden könnten. „Wir wollen als christliches Krankenhaus, nicht nur dazu beitragen die Statistik zu senken, sondern zeigen, dass es eigentlich Bürgerpflicht ist, Menschen in lebensbedrohlichen Situationen zu helfen.“, betont Georg Schmidt, Geschäftsführer der Agaplesion Bethesda Krankenhaus gemeinnützige GmbH.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bethesda-wuppertal.de












