(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Ihren Anstieg setzten die Rohöl-Notierungen auch am Dienstag fort. Brent legte um insgesamt 1,30 US-Dollar je Barrel zu, WTI verharrte auf den morgendlichen Gewinnen von gut 60 US-Cent. Impulse fundamentaler Art gab es wenig. Stattdessen die Bekräftigung der Saudis, dass sie Brent lieber bei 100 Dollar sähen. Auswirkungen hatte das. Betrachtet man die Teuerung, eher keine.
Wichtiger für die Entwicklung von Rohstoffpreisen sind da schon die Finanzmärkte –derzeit jedenfalls. Angela Merkels Besuch in Griechenland half dem Euro keineswegs. Er gab heute weiter nach. Letztlich ist das gestrige Inkrafttreten des Euro-Schutzschirms ja nichts weiter als eine Politik billigen Geldes, die zudem noch von einigen europäischen Nationalbanken zusätzlich unterfüttert werden soll. Das wiederum verteuert die Preise für Rohstoffe – wie an dieser Stelle schon hinlänglich beschrieben.
Das trieb die Heizöl-Preise hierzulande wieder nach oben. 100 Liter HEL kosten bei Lieferung von 3000-Litern bundesdurchschnittlich und brutto 95,26 Euro, das sind 33 Cent mehr als gestern.
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