(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Dieser Freitag ist spannender als viele Rohöltage! Häufig berichten wir an dieser Stelle von Seitwärtsbewegungen, kleinen Ausflügen der Notierungen, Richtungslosigkeit und mäßigem Handelsinteresse. Heute nicht! Sowohl Rohöl als auch der Euro durchleben kurz vorm Wochenende ein paar interessante Stunden in der Achterbahn. Los ging die Fahrt nach dem Anleihenkauf-Bekunden der Europäischen Zentralbank:
Rohöl, und zwar die Referenzsorten Brent (Nordsee) und WTI (Texas/USA) in ähnlicher Weise, reagierten erst abwartend (Erwartungen durch EZB erfüllt), dann anziehend (Hoffnung setzt sich durch), dann stark rückläufig (Gewinnmitnahmen vor der Nacht), dann stetig wieder rauf bis heute Mittag (Gegenreaktion zu Gewinnmitnahmen, Bereitschaft zu neuen Risiken, reges Handelsinteresse) und seit einer Stunde kräftig nachgebend (Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende, enttäuschende US-Indizes). Dazu die Analysten vom Oil Market Report: „Schwache US-Arbeitsmarktdaten überschatten die Ölbörsen.“
Aktuelle Barrelpreise liegen daher nicht höher als vorm anlegerfreundlichen Jawohl der EZB: Brent gibt’s in London für unter 113 Dollar, WTI für 94,50 Dollar.
Den Euro hat die Ankündigung ordentlich beflügelt: Seit über drei Monaten ward der Ist-Stand (1,277 Dollar) nicht mehr an den Börsentafeln gesehen. Das sind gute Zeiten für Heizölverbraucher, die heute aber noch nicht vollends auf ihre Kosten kommen: 12 Cent geht es für die hundert Liter einer 3.000-Liter-Lieferung bergab, auf bundesdurchschnittlich 94,43 Euro. Rein mathematisch ist nach dem Wochenende ein deutlicheres Minus zu erwarten, falls die aktuelle Entwicklung sich nicht ins Gegenteil verkehrt.
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