(openPR) LEIPZIG. (Ceto) In den heutigen Tag starten die Rohölsorten Brent (Nordsee) und Western Texas Intermediate (amerikanisches Leichtöl) deutlich fester. Gestern noch hatten die Berichte über erneute Reserveaufbauten in amerikanischen Öl-Lägern für einen Abrutsch der Notierungen gesorgt. Die Auswirkungen, die die offiziellen Zahlen des US-Energieministeriums DoE nach sich zogen, waren vor allem deswegen stärker als üblich, weil sie von den zuvor geäußerten Schätzungen deutlich abwichen. Das American Petroleum Institute hatte erstmals seit mehreren Wochen einen Abbau der Ölreserven prognostiziert – und lag gründlich daneben. Stattdessen schritt der Aufbau fort und sorgte zusammen mit den falschen Erwartungen für einen Preisrückgang. Auf dieser Basis war für den heutigen Tag mit Abschlägen fürs Heizöl zu rechnen, zumal der Euro sich stabil bei 1,32 Dollar und damit fester als in den Tagen zuvor bewegte.
Aber nur, bis die US-Notenbank nach dem Brennstoffspiegel-Redaktionsschluss ankündigte, die Zinsen weiterhin auf niedrigem Niveau zu halten. Weiter billiges Geld, das ins Öl fließen kann – das sorgte für Auftrieb: Ein Barrel Brent notiert im heutigen Frühhandel bei 119 Dollar, ein Barrel WTI bei 104 Dollar. Weil Aufwärts- und Abwärtsbewegungen des gestrigen Börsentages sich aber insgesamt beinahe neutralisierten und die 24-Stunden-Bilanz nur einen knappen halben Dollar Unterschied aufweist – allerdings nach oben –, wird sich Heizöl in Deutschland heute wohl geringfügig verteuern.
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