(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Mittwoch ist der Tag, an dem die API-Daten den Staffelstab an die DOE-Daten übergeben. API, das American Petroleum Institute, ist gestern in Vorleistung gegangen und hat erneut hohe und weiter zunehmende Ölbestände in US-Lägern verkündet. Medienberichten zufolge handelt es sich um die größten Reserven seit 22 Jahren. DOE, das US-Energieministerium, wird dies am späten Nachmittag verifizieren (so ist es meist) oder relativieren (das ist eher selten). Zwischen den beiden Veröffentlichungen herrscht gespannte Erwartung. Kursänderungen fußen eher auf Spekulationen denn auf Fundamentaldaten. Frisch eingetroffene DOE-Werte (16.30 Uhr MESZ) sind eher eine Relativierung: Die durch API vorgegebene Richtung stimmt, die Höhe der Zuwächse fällt tatsächlich aber deutlich geringer aus. Aktuell bedeutet für ein Fass amerikanisches Leichtöl (WTI) nach halbtägigem Gedümpel eine Verteuerung auf nunmehr 102,16 Dollar. Die Preise für Brent, also Nordseeöl, reagierten deutlicher auf die sonstigen weltweiten und derzeit eher hemmenden Einflüsse: Der Iran hat laut einer inländischen TV-Station angeblich seine Exporte nach Deutschland gestoppt – die allerdings kaum nennenswert sind. Und China braucht jüngsten Statistiken zufolge weniger Öl als erwartet. Dies – und vermehrtes Aufkommen spekulativer Trades – drückt den Barrelpreis für Brent unter 120 Dollar. Da war er zwar gestern schon einmal kurzzeitig, am Mittwochnachmittag zeigt sich dieses Level stetiger. Die amtlichen Zahlen des DOE könnten sich jedoch auch in Europa preistreibend auf Brent auswirken.
Heizöl folgt dem allgemeinen Abwärtstrend der Rohölnotierungen wie angenommen um eine Treppenstufe nach unten, wenngleich sich der Euro nach freundlichen Börsenwerten etwas fester zeigt und gegenüber Tagesbeginn einen halben US-Cent auf 1,3150 Dollar zugelegt hat. 100 Liter leichtes Heizöl sind im 3000er-Paket für durchschnittlich 91,71 Euro brutto zu bekommen – 70 Cent weniger als gestern. Eine größere Treppenstufe.
Eine grafische Darstellung der Preisentwicklung für Heizöl EL und Heizöl EL schwefelarm finden Sie hier.
Den Artikel finden Sie auf dem Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau unter
http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=11892&title=11.+April%3A+Heiz%F6l+wieder+unter+92+Euro
Zum kostenfreien Probe-Abo der Printausgabe geht es hier:
http://www.brennstoffspiegel.de/probe-abo.html
Im monatlich erscheinenden Newsletter „Energie&Mittelstand“ finden Sie weitere Informationen rund um den Energiemarkt. Zum kostenfreien Abo geht es hier:
http://www.brennstoffspiegel.de/newsletter.html
Tägliche News von brennstoffspiegel.de kann man auch auf Facebook brandaktuell lesen: http://www.facebook.com/#!/pages/Brennstoffspiegel/146019942153810











