(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die zwei Seiten der „Tropensturm-Isaac-Medaille“ begrenzen seit gestern Nachmittag einen einseitigen Verlauf der Rohölnotierungen, wie er zuvor erst auf- und dann abwärts erkennbar war. Nordseeöl (Brent) wird weiterhin für etwas mehr als 113 Dollar je Barrel gehandelt, während amerikanisches Leichtöl (WTI) auf 96 Dollar zulegt. Treibend ist der Fakt, dass die Bestände in den USA sogar deutlicher zurückgegangen sind, als vor den Schätzungen des American Petroleum Institute bereits vermutet worden war. Isaac hat durch den Betriebsausfall von Ölanlagen im Golf von Mexiko offenbar doch mehr wirtschaftlichen Schaden angerichtet als vermutet. Hemmend sind dagegen die Aussagen, dass beim Passieren des Sturms wenig Materialschaden zu beklagen war und sich der Betrieb nun normalisiert – denn das lässt auf wieder höhere Fördermengen und ein größeres Angebot schließen.
Noch vor wenigen Tagen meldeten wir schlechte Wirtschafsdaten aus diversen Ecken der Welt. Zumindest aus den USA kamen gestern bessere Werte. Der Euro legt dadurch zu – 1,26 Dollar ist der Gegenwert am frühen Donnerstag. Natürlich liegt das auch an der mit Spannung erwarteten Finanz-Entscheidung der Europäischen Zentralbank (14.30 Uhr), die wie immer Hoffnungen schürt – aber auch Skepsis.
Heizölverbraucher sollten heute von der Melange aus gestrigem Rohöl-Wertverlust und stärkerem Euro profitieren: Wer seinen Händler anruft, bekommt vermutlich eine kleinere Zahl genannt als gestern.
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