(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölpreise sinken seit gestern Mittag deutlich. Das ist angesichts einer Reihe von Faktoren, die eigentlich Gegenteiliges erwarten lassen, beinahe ungewöhnlich. Denn die Tropensturmsaison im Golf von Mexiko ist nicht vorüber, etwa die Hälfte der Produktionsanlagen dort steht noch immer still. Experten vermuten: Die wegen montäglichem US-Feiertag erst heute eintreffenden Bestandsschätzungen des American Petroleum Institutes (API) werden aus genau diesem Grund kräftige Abbauten verkünden. Dazu wird in Nahost unvermindert der Fehdehandschuh hin- und hergeworfen. Zwischen Israel, Iran, Syrien und der westlichen Welt. Außerdem steht möglicherweise in Europa ein Leitzins-Entscheid an (Donnerstag), der die Märkte beflügeln könnte.
Und trotzdem geht es, selten dieser Tage, in eine verbraucherfreundliche Richtung. Ein Barrel Nordseeöl (Brent) wird für 114 Dollar gehandelt, ein Barrel US-Leichtöl (WTI) für 95 Dollar. Oil Market Report begründet: „Auslöser für den Preisrutsch sind die Kursverluste beim Euro und an den Aktienmärkten, die aufgrund der anhaltenden Sorgen über die weiteren wirtschaftlichen Aussichten, trotz der vermeintlichen Hilfe durch die EZB für angeschlagene Länder der Eurozone, für starken Verkaufsdruck gesorgt haben.“ Die Wirtschaftssorgen insbesondere der beiden öldurstigsten Nationen auf dem Globus – USA und China – drücken die preistreibenden Faktoren also erst einmal in den Skat.
Somit hat unsere gestrige Prognose weiterhin Bestand und sogar neue Nahrung bekommen: dass der gestern gestartete Abwärtsgang der Ölnotierungen heute auch den Heizölpreis nach unten drückt.
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