(openPR) Die EZB-Entscheidung, den Leitzins im Euro-Raum auf 1 Prozent zu senken, brachte den Euro in die Bredouille. Doch dies geschah erst am Nachmittag. Zuvor richteten sich die Heizöl- nach den Rohölpreisen. Die gaben nach. Heizöl wurde hierzulande etwas billiger, am Oberrhein aufgrund der sich entspannenden Lage sogar etwas mehr.
LEIPZIG. (Ceto) Seitwärts wandeln mit Blick in den Abgrund: So könnte man knapp die Tendenz bei den Rohölpreisen beschrieben. Tatsächlich balancierten sie im Laufe des Tages am Rande der Untiefe entlang. Am Nachmittag kam es dann zum Absturz. Begründen kann man dies mit guter Versorgung und mangelnder Nachfrage. Auslöser war jedoch die Entscheidung der EZB, keine weiteren Krisenstaaten-Anleihen zu erwerben und gleichzeitig den Leitzins in der Euro-Zone auf 1 Prozent abzusenken.
Das setzt folgenden Mechanismus in Gang: Euro wird billiger, US-Dollar teurer. Somit werden Rohöl und seine Produkte, da in Dollar gehandelt, teurer. Da die wirtschaftliche Lage wieder in der alten noch in der neuen Welt übermäßig rosig ist, lassen Anleger lieber die Hände vom teuer werdenden schwarzen Gold, siehe mangelnde Nachfrage weiter oben. Folge: Die Rohölnotierungen gaben kräftig nach. Nordseeöl (Brent) notiert aktuell gut 2,50 US-Dollar je Barrel unter seinen gestrigen Höchstwerten. Bei US-Leichtöl (WTI) sind es immerhin noch 2 Dollar.
Eingepreist in Deutschland wurden jedoch nur die mageren Verluste am Vormittag sowie der bis dahin noch stärkere Euro. Im Bundes-Schnitt kostet die 100-Liter-Partie bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern HEL 88,55 Euro, das sind 34 Cent weniger als gestern. Beim Handel ist derweil wenig Abwechslung in Form von Orders angesagt.
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