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Integration statt Rückholaktion

27.07.201216:10 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Integration statt Rückholaktion

(openPR) Der Bundesverband Initiative 50Plus e.V. leistet mit seiner „Initiative Arbeit 50Plus“ und der Ausbildung von „Übergangsmanagern“ einen wertvollen Beitrag zur Bewältigung des Fachkräftemangels im Rahmen des demografischen Wandels

Berlin/Augsburg, 27. Juli 2012. Bosch tut es, Otto tut es, Schott tut es – Unternehmen holen Mitarbeiter zurück, die eigentlich längst in Rente gegangen sind, um von deren Wissen und Fähigkeiten zu profitieren. Vor allem ehemalige Fach- und Führungskräfte sind gefragt. Offensichtlich gewinnt in immer mehr Firmen die Erkenntnis an Bedeutung, dass nur mit einer deutlich stärkeren Einbindung der älteren Mitarbeiter die Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden kann. „Die teilweise in hoher Not umgesetzten Rückholaktionen machen zwei Dinge deutlich: Erstens: Ohne die „Alten“ geht es nicht. Und zweitens: Weder die Mehrzahl der Unternehmen noch deren Mitarbeiter sind auf den demografischen Wandel und daraus resultierende notwendige Veränderungen angemessen eingestellt und vorbereitet“, so Wolfgang Schmidt-Dahlberg, Mit-Gründer und Vizepräsident des Bundesverband Initiative 50Plus. Der Verband leistet mit seiner „Initiative Arbeit 50Plus“ und der Ausbildung von „Übergangsmanagern“ einen wertvollen Beitrag zur Bewältigung des Fachkräftemangels im Rahmen des demografischen Wandels.



Konkret setzt sich der Bundesverband Initiative 50Plus mit seinen Landes- und Kreisgeschäftsführern für die Etablierung eines lebensphasen-orientierten Personal-managements für die Zielgruppe 50Plus in Unternehmen ein. „Wir brauchen Integration statt Rückruf-Aktionen. Dazu müssen ältere Mitarbeiter permanent wesentlich besser ausgebildet, gefördert und wertgeschätzt werden als das bisher der Fall ist“, beschreibt Gerd Schierenbeck, Landesvorsitzender Niedersachsen im Bundesverband Initiative 50Plus und Beiratsvorsitzender der Initiative Arbeit 50Plus das Ziel des Verbandes. „Besonders für die Mitarbeiter 50Plus bedeutet das, deren Arbeitsbewältigungsfähigkeit zu erhalten und zu fördern.“

Im Mittelpunkt der Initiative Arbeit 50Plus steht daher die Phase des Übergangs von der Arbeit in die Verrentung und die Nacherwerbsphase. Dazu hat der Verband mit seiner Akademie 50Plus die ganzheitlich angelegte „Übergangsberatung 50Plus“ entwickelt. Sie bietet auf der einen Seite Unternehmen ein struktu-riertes Analyseelement, mit dem Verantwortliche die Einstellungen der Mitarbeiter 50Plus zu ihrer Motivationslage, ihren Kompetenzen, ihrer Veränderungsbereitschaft und zu ihrem gesundheit-lichen Befinden erfahren. Gemeinsam mit den Mitarbeitern sollen sie Ziele vereinbaren, entsprechende Maßnahmen ableiten und die Erreichung der Ziele evaluieren. Die entsprechende Umsetzung erfolgt im Unternehmen durch Fachberater „Übergangs-management“ die von der „Akademie 50Plus“ ausgebildet werden. Dies können sowohl geeignete Mitarbeiter aus Unternehmen sein, als auch freie Berater oder Angestellte bei Landkreisen und Kommunen. Auf der Basis der erhaltenen anonymisierten Daten zeigt der externe oder interne „Übergangsmanager“ der Unternehmensführung wirkungsvolle Trainingsmaßnahmen auf, mit denen sie ihre Mitarbeiter veränderungsbereit und arbeitsfähig halten kann – auch über das Rentenziel hinaus. Die frühe Begleitung von Mitarbeitern in der Übergangsphase, das bedeutet 10 bis 15 Jahre vor Erreichen des offiziellen Renteneintrittsalters, schafft nicht nur optimale Voraussetzungen für einen fließenden, gut vorbereiteten Übergang in die Nacherwerbsphase. Sie hilft auch, diese Zeit der beruflichen Tätigkeit mit seinem Arbeitgeber sinnvoll zu planen. Unternehmen, die diese Art der partizipativen Gestaltungsprozesse praktizieren, sind attraktive Arbeitgeber und verbessern zudem ihr Image.

Dem Mitarbeiter bietet die Übergangsberatung 50Plus auf der anderen Seite die Möglichkeit, ihr körperliches, soziales und geistiges Potenzial auszuschöpfen und möglichst lange selbstständig und unabhängig im Alter zu leben. „Die Förderung aktiven Alterns darf somit nicht ausschließlich produktivitätsorientiert sein, sondern muss auch die Bedeutung von sozialer Teilhabe, Beteiligung und gesellschaftlicher Einbeziehung betonen“, so Gerd Schierenbeck. „Im Übergangsbereich einer älter werdenden Gesellschaft ist es das Ziel, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Menschen ermöglichen, Lösungsmodelle für Fragestellungen zu finden wie: „Was ist eigentlich mein Lebensziel?, „Wie kann ich mich im Ruhestand engagieren und kann ich mich jetzt schon darauf vorbereiten?“, „Wie hoch ist meine Rente wirklich, komme ich mit ihr aus oder kann ich noch irgendwie vorsorgen?“ oder „Ich möchte oder muss weiterhin entgeltlich arbeiten – wie ist das möglich und was kann ich hinzuverdienen?“.

Die Initiative Arbeit 50Plus verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der über den Zeitpunkt bis zum Eintritt ins Rentenalter hinausgeht. Wichtige Einflussfaktoren sind die Lebenszielplanung, die finanzielle Situation nach der Verrentung (Rentenansprüche, Rücklagen), die jetzige und geplante Wohnsituation, die Einbindung in Familie und soziales Umfeld, die Erhaltung der Vitalität und nicht zuletzt die Hinzuverdienstmöglichkeiten.

„Ganzheitliches Übergangsmanagement endet nicht automatisch mit der Beschäftigung. Sie kann und sollte bei Bedarf auch darüber hinaus in Anspruch genommen werden, zum Beispiel, wenn es darum geht, die frei gewordene Zeit sinnvoll zu gestalten oder sich beispielsweise ehrenamtlich zu engagieren“, betont Gerd Schierenbeck.

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