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EV 1 in Deutschland zu sehen

03.11.200812:39 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: EV 1 in Deutschland zu sehen
Einer von weltweit 3 Überlebenden EV1 Elektroautos steht nun in der Autovision
Einer von weltweit 3 Überlebenden EV1 Elektroautos steht nun in der Autovision

(openPR) Hollywood und das Elektroauto
Das Museum AUTOVISION zeigt erstmals in Europa einen der letzten GM / EV1
Altlußheim. Kaum zehn Jahre ist es her, als General Motors erstmals ein alltagstaugliches, batterieelektrisch betriebenes Automobil, das EV1 baute. Damals war dieses für die Serie konzipierte Elektro-Coupè in vielerlei Hinsicht seiner Zeit weit voraus. Angetrieben wurde es von einem modernen 3-Phasen-Wechselstrom-Induktionsmotor mit 102 kW (139 PS), welcher im Zusammenspiel mit der leichten Aluminium-Karosserie und den superleichten Magnesiumrädern für außergewöhnliche Beschleunigungswerte von unter 9 Sekunden von 0 auf 100km/h sorgte. Mit einem Luftwiderstandsbeiwert von Cw 0,19 galt es zudem als das stromlinienförmigste Serienfahrzeug aller Zeiten und schaffte eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Heute bei Hybridfahrzeugen längst Standard ist die Energie-Rekuperation beim Bremsen. Das EV1 nutzte diese Technologie schon 1996 und erreichte somit eine noch heute für Elektroautos als beachtlich geltende Reichweite von bis zu 240 Kilometern. Anlass zur Entwicklung eines serienreifen Elektroautos war damals beim weltgrößten Automo-bilkonzern GM ein bereits seit 1990 in Kalifornien erlassenes Gesetz, welches der Automobil-industrie vorschrieb, bis 1998 mindestens 2 % (später sogar 10%) aller verkauften Fahrzeuge mit emissionsfreier Technik auszustatten. Während alle großen Automobilkonzerne nur mit der Erprobung von Elektroautomobilen begannen, wurden bei GM in den Jahren 1996-1999 insgesamt 1.117 Fahrzeuge, die meisten davon an ausgewählte Kunden in Kalifornien und Arizona, weitergegeben. General Motors schloss mit diesen Kunden Verträge ab, die es ermöglichten, das EV1 nach drei Jahren wieder zurückzurufen. Und genau dies geschah dann auch mit der Begründung, es könne aufgrund der geringen Nachfrage keine Ersatzteilproduktion weiter-geführt werden. Somit sei langfristig die Fahrtüchtigkeit bzw. die Straßentauglichkeit dieser Fahrzeuge nicht garantiert. Allerdings war der EV1 in der Zwischenzeit vielen Besitzern regelrecht ans Herz gewachsen, sodass die Rückholaktion von GM nicht ohne Protest von statten ging. Nur widerwillig trennen von dem zweisitzigen Elektro-Coupè wollten sich auch einige prominente Hollywood-Schauspieler wie Tom Hanks und Mel Gibson. Kein Wunder also, dass die Gegner der Rückholaktion die Gelegenheit nutzten, eine Inszenierung nach „Hollywood-Manier“ zu organisieren, welche in dem für Aufsehen sorgenden, im Jahre 2006 veröffentlichten amerikanischen Dokumentarfilm „Who Killed The Electric Car?“ zu sehen ist. Regisseur Chris Paine gibt darin vor allem der Mineralöllobby und den Herstellern die Schuld, dass kaum mehr als 1.000 Stück des EV1 den Weg zum Kunden fanden. Nach einigen Interviews mit US-Promis zeigt der Film dramatische Szenen von Trucks, welche die EV1 systematisch einsammeln und auf Verschrottungsplätze fahren. Einige Besitzer mussten zuvor regelrecht von ihrem Fahrzeug losgerissen werden. Auf einer spektakulär aufbereiteten Beerdigung wird der EV1 schließlich von der überwiegend aus Schauspielern bestehenden Trauergemeinde symbolisch „zu Grabe getragen“. Lediglich 3 Fahrzeuge, welche späteren Ausstellungszwecken dienen sollen, wurden von der GM-Verschrottungsaktion verschont. Eines dieser spektakulären Fahrzeuge steht nun - begleitet von einer Videoshow mit Ausschnitten des berühmten Dokumentarfilms - erstmalig in Europa im Ausstellungsbereich „Mobilität der Zukunft“ des Museum AUTOVISION. Dort werden noch weitere Exponate und vieles Wissenswerte zum zwar nicht ganz neuen aber derzeit hochaktuellen Thema „Elektrofahrzeuge“ gezeigt.

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