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Neue Chancen für alte Semester

26.07.201218:11 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Neue Chancen für alte Semester

(openPR) Das Bewerbungszentrum Mainz verzeichnet eine Trendwende: immer mehr Unternehmen suchen gezielt ältere Bewerber.

Mainz, 27. Juli 2012 – Mit 50 ist man doch zu alt für einen neuen Job! – Das könnte bald nur noch eine Binsenweisheit sein. Immer mehr Betriebe lernen die Vorzüge von Mitarbeitern vorangeschrittenen Alters zu schätzen, so lautet jedenfalls die Bilanz, die das Bewerbungszentrum Mainz aus den vergangenen Monaten seiner Arbeit zieht.



Ähnlich wie es in den 60er Jahren noch abwegig war, sich eine Frau in führender Position vorzustellen, scheint momentan der neu einzuarbeitende 55-jährige noch ein Kuriosum zu sein. Ständig hört man von Unternehmen, die dem Jugendwahn erliegen: bestehendes Personal wird frühzeitig in den Ruhestand geschickt, und neu eingestellt wird sowieso nur, wer von der 30 noch weit entfernt ist. Bewerber, die in ihren Lebensläufen ein Geburtsjahr vor 1960 angeben, werden sogar von vornherein aussortiert. Nach wie vor halten sich scheinbare Tatsachen wie die höhere Belastbarkeit von jüngeren Mitarbeitern. Fakt ist, dass sie sich eher für weniger Geld anstellen lassen als ihre erfahreneren Kollegen.

Wozu das führt, erlebt Dörte Götz, Geschäftsführerin und Coach des BZM, beinahe täglich. Viele Bewerber hätten kaum Hoffnung. So zum Beispiel die 46-jährige Beate K. aus Wiesbaden, die sich Hilfe suchend an das Bewerbungszentrum wandte. Ihr vorheriger Arbeitgeber hatte während der Krise Insolvenz angemeldet. Sie wurde entlassen und musste sich nun der Aufgabe stellen, einen neuen Job zu finden. „Am Telefon klang sie richtig resigniert,“ schildert Dörte Götz, „Frau K. erklärte mir sofort, dass sie ja ohnehin keine Chance habe auf dem Arbeitsmarkt, denn sie sei ‘ja schon über vierzig‘...“

Doch die Karriere-Expertin vom Bewerbungszentrum Mainz wusste damit umzugehen. „Ein Schwerpunkt unseres Beratungsangebots liegt gerade hier: Menschen, die sich noch mal beruflich neu orientieren möchten oder dazu gezwungen sind,“ erklärt Monika Noelle, Beraterin im BZM. Und In den vergangenen Monaten der Praxis habe die Zahl der Kunden, die auch mit 45, 50 oder sogar 55 Jahren nach einem absolvierten Training von Erfolgserlebnissen berichtet, stetig zugenommen. „Haben wir bis Anfang des Jahres diese Kundenklientel eher fit gemacht für interessante Stellen im Umfeld von Organisationen, Behörden oder Verbänden, merken wir jetzt ganz klar eine Trendwende auch im privatwirtschaftlichen Bereich,“ so Dörte Götz.

Ein Grund für diese Veränderung ist einerseits der demographische Wandel. Doch sinkende Geburtsraten allein sind nicht für die Trendwende verantwortlich. In vielen Führungsetagen ändert sich derzeit die Mentalität. „Bewerber über 50 werden nicht mehr automatisch aussortiert,“ führt Beraterin Dörte Götz weiter aus. „Das ist klug und meiner Meinung nach auch betriebswirtschaftlich mehr als sinnvoll.“ Immer mehr Betriebe hielten deshalb bewusst nach reiferen Bewerbern Ausschau.

Außerdem konnten Studien zeigen, dass ältere Mitarbeiter ihren Unternehmen zu besseren Ergebnissen verhelfen und motivierter sind als junge Kollegen. Und eines hat die Generation 45+ natürlich allen Mittzwanzigern voraus. Beate K. ist immer noch überrascht, wie wenig ihr das vor ihrem Coaching im Bewerbungszentrum Mainz bewusst war: „Unser großer Pluspunkt ist die Erfahrung. Nicht nur im die im Beruf sondern auch ganz allgemein unsere Lebenserfahrung.“

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