(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Der Abwärtsdrang der Rohölpreise hält an, schwächte sich im Morgenhandel jedoch ab. Gestern sorgten die Reservedaten des Branchenverbandes American Petroleum Institute für zusätzlichen Druck. Der konstatiert für die US-Läger durchgängig deutliche Zunahmen bei Rohöl und seinen Produkten. Nun könnte man glauben, dass US-Leichtöl (WTI) dadurch stärker verlieren sollte, als Nordseeöl (Brent). Doch dem war nicht so. Während die amerikanische Referenzsorte binnen 24 Stunden nicht mal um 1 US- Dollar je Barrel nachgab (und derzeit weniger als 88 Dollar kostet), rutschte ihr europäisches Pendant um gut 1,50 Dollar nach unten. Derzeit wird es für weniger als 103 Dollar gehandelt.
Deutlich prägender für beide Sorten sind wohl Glattstellungen von Long-Positionen, also Verträgen, die auf steigende Ölpreise setzen und die vor allem Anfang Juli gebildet wurden, also die Ölpreise sich nach einer Schwächephase stabilisierten. Neuerliche Krisengerüchte und der mehr denn je unsichere Euro-Raum lassen nun bei den Anlegern eher sinkende Notierungen vermuten. Deswegen dürfte der Druck auf die Preise zumindest kurzfristig weiter zunehmen. Deutsche Heizölkunden werden davon jedoch wenig haben, da der Euro weiter verlor und für ihn deutlich weniger als 1,21 US-Dollar zu bezahlen sind. Das dürfte die internationalen Verluste beim Rohstoff in etwa ausgleichen.
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