(openPR) Nach den Erhöhungen der Tabaksteuer haben die Verbraucher weniger Zigaretten geraucht, aber deutlich mehr Geld dafür ausgegeben. Der Zigaretten-Verkauf sank im dritten Quartal 2005 gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent auf 25,7 Milliarden Stück.
Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Im Zweijahres-Zeitraum schrumpfte die Menge gegenüber dem dritten Quartal 2003 sogar um ein Viertel (minus 25,5 Prozent). Wegen der Preiserhöhungen mussten Raucher tiefer in die Tasche greifen. Der Verkaufswert der Tabakwaren stieg in den drei Monaten von Juli bis September um 10,3 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro.
Den größten Anteil machten Zigaretten mit 5,3 Milliarden Euro Handelswert aus. Immer beliebter werden selbstgedrehte Zigaretten, die mit weniger Steuern belastet sind. Der Verbrauch dieses so genannten Feinschnitts wuchs im dritten Quartal binnen Jahresfrist um 43,5 Prozent auf 9635 Tonnen. Die verkaufte Menge an Zigarren und Zigarillos nahm leicht um 6,8 Prozent zu, während Pfeifentabak um fast 14 Prozent zurückging.
Die Erhöhungen der Tabaksteuer haben dem Staat trotz des sinkenden Zigaretten-Absatzes deutlich mehr Geld in die Kassen gebracht. Die Tabaksteuereinnahmen stiegen im dritten Quartal um 13,5 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro. Im März und im Dezember 2004 sowie im September 2005 war die Tabaksteuer um jeweils 1,2 Cent pro Zigarette angehoben worden.
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