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Hightech mit Nervenzellen soll Tierversuche reduzieren

12.07.201220:12 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Menschen für Tierrechte stellen tierversuchsfreie Forschungen vor

InVitroJobs.com, das Wissenschaftsportal des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte, präsentiert wieder ein innovatives Forscherteam: Die Arbeitsgruppe „Umwelttoxikologische Risikoabschätzung und humane Sphärenmodelle“ des Leibniz-Instituts für Umweltmedizinische Forschung (IUF) der Universität Düsseldorf. Mit modernsten Methoden werden hier gefährliche Substanzen auf Nervenzellschädigungen getestet und dadurch Tierversuche reduziert.

Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. med. Ellen Fritsche erforscht Stoffwechselvorgänge mit einem eigens entwickelten „Sphärenmodell“ aus menschlichen Nerven-Vorläuferzellen. Dieses 3D-Modell ermittelt Entwicklungsstörungen des Nervensystems, die von schädlichen Umweltsubstanzen ausgelöst werden. Außerdem will die Forschergruppe anhand weiterer 3D-Modelle, die jeweils aus menschlichen bzw. tierischen Zellen bestehen, den wichtigen Aspekt artspezifischer Unterschiede der Stoffwechselwege bei Mensch und Tier herausfinden.

„Wir haben bereits wertvolle Erkenntnisse zu den Stoffwechselsignalwegen zwischen Mensch und Tier gewonnen. Schon heute können unsere Tests von Laboren für ein frühes In-House Pre-screening eingesetzt und so die Zahl der Tierversuche reduziert werden“, so Prof. Ellen Fritsche.

Bis das Verfahren Tierversuche vollständig ersetzen kann, wird noch eine Weile vergehen: Derzeit arbeiten die Forscher an der sogenannten Prä-Validierung ihres Modells. Diese Verbundstudie mit mehreren unabhängigen Prüflaboren soll feststellen, ob die Methode zuverlässig und reproduzierbar ist. Nach erfolgreicher Prä-Validerung kommt die eigentliche Validierungsphase, an deren Ende langwierige Verhandlungen bis zur Aufnahme des Tests in die europäischen und internationalen Prüfvorschriften stehen.

Derzeit werden Entwicklungsstörungen des Nervensystems im Rahmen des EU-Chemikalienprogramms REACH (Bereich Entwicklungsneurotoxizitätstestung) ausschließlich im Tierversuch untersucht. Nach OECD-Testvorschrift 426 ist die Ratte das empfohlene Versuchstier. Schwangere Tiere erhalten die Testsubstanz, ihre Nachkommen werden dann auf Entwicklungsschäden untersucht. Zukünftig kann ein Teil dieser qualvollen Experimente durch das 3D-Sphärenmodell abgelöst werden.

Ausführlich wissenschaftliche Informationen, inklusive eines Interviews mit Prof. Fritsche unter: www.invitrojobs.com

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