(openPR) Im Mai 2009 hat der Vermögensverwalter Guliver aus Berlin eine neue und bisher einzigartige Anlagestrategie für das Management seiner vermögenswirksamen Fonds eingeführt. Diese Strategie setzt auf demografische Wirtschaftstrends. Es werden Ländertrends für die Entwicklung an den jeweiligen Anleihe-, Aktien- und Immobilienmärkten herausgefiltert, sowie globale Trends für die Entwicklung bei Edelmetallen.
Die Guliver Demografie Fonds (Sicherheit und Wachstum) haben gegenüber vergleichbaren Fonds wurde eine deutliche Outperformance erzielt. Auch im schwierigen Jahr 2011 war das Ergebnis positiv.
Performance 3 Jahre per 20.Juni 2012:
Guliver Demografie Sicherheit: 9,35% p.a.
Guliver Demografie Wachstum: 9,12% p.a.
Guido Lingnau: „Bei der Einführung unserer Demografie-Strategie im Frühjahr 2009 war die Entscheidung, sichere Euro-Staatsanleihen mit sehr langer Laufzeit überzugewichten, die schwierigste. Alles sprach von einer bevorstehenden hohen Inflation und einer generellen Trendwende an den Rentenmärkten. Unsere demografisch begründete Entscheidung hat viel Mut gekostet und nicht alle unsere Kunden waren davon begeistert. Die Outperformance der letzten Jahre hat aber gezeigt, dass wir richtig lagen.“
Demografische Trends wurden bisher kaum erforscht. In den Modellen der Ökonomen spielen sie so gut wie keine Rolle. Dabei ist der Zusammenhang zwischen Altersstruktur und Wirtschaft naheliegend. Jeder weiß, dass das wirtschaftliche Verhalten von Menschen sich im Laufe des Lebens ändert. Ein Kleinkind verhält sich anders als ein junger Erwerbstätiger, dieser anders als ein älterer Erwerbstätiger und dieser wiederum anders als ein Rentner. Das betrifft vor allem das Verhältnis zwischen selbst erbrachter Leistung (Produktion) und dem Verbrauch der erzeugten Güter (Konsum, Investitionen). Die Summer des Verbrauchs- und Produktionsverhaltens aller Menschen in einer Volkswirtschaft ist maßgeblich für die wirtschaftliche Entwicklung, für Inflation und Zinsen. Ebenfalls ist naheliegend, dass die zahlenmäßig stärkste Altersgruppe, die sogenannten Babyboomer, mit ihrem Verhalten einen maßgeblichen Einfluss auf die Gesellschaft hat. Die Babyboomer-Generation bestimmt damit über einen sehr langen Zeitraum den demografischen Trend einer Gesellschaft.
Guido Lingnau: „Die Demografie hat uns vor allem geholfen, wirtschaftliche Prozesse besser zu verstehen. Wir haben lange Trends und Trendbrüche in den verschiedenen Ländern untersucht und festgestellt, dass vergleichbare wirtschaftliche Entwicklungen von ähnlichen demografischen Strukturen begleitet wurden. Während konjunkturelle Schwankungen praktisch nicht voraussehbar sind, können Änderungen in der Altersstruktur einer Volkswirtschaft recht genau berechnet werden. Das nutzen wir für das Management der vermögensverwaltenden Guliver Demografie Fonds.“
Unser Modell berücksichtigt vor allem das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage in einer Volkswirtschaft. Wichtige Erkenntnisse liefern uns auch volkswirtschaftliche Daten, wie zum Beispiel die Inflation, die private und öffentliche Verschuldung, die Bewertung an den Immobilien- und Aktienmärkten sowie die Handels- und die Leistungsbilanz. Außerdem hilft uns die Demografie bei der Suche nach lang anhaltenden Trends und Trendbrüchen in den vielen Ländern weltweit. Bestimmte demografische Strukturen erhöhen die Wahrscheinlichkeit für bestimmte Entwicklungen. Guido Lingnau „Wenn man weiß, wonach man suchen muss, steigt auch die Treffergenauigkeit.“
So dominieren derzeit in Deutschland und fast allen anderen westlichen Ländern Menschen, die sich in der zweiten Hälfte ihres Erwerbslebens befinden. In dieser Lebensphase wird viel gespart, wenig investiert und das Einkommen erreicht seinen Höhepunkt. Damit entwickelt sich die wirtschaftliche Nachfrage relativ schwach, die gesparten Gelder werden nicht vollständig für Investitionen der Unternehmen benötigt und damit sinken Zinsen und Inflation. Die Tendenz zur Deflation nötigt Staaten, sich zu verschulden. (Allein die Formulierung dieser Tatsache verursacht bei vielen Ökonomen Kopfschmerzen.) So konnte auch Japan, das demografisch gesehen älteste Land der Welt, sich so stark verschulden, ohne dass Zinsen und Inflation anstiegen.









