(openPR) Ein erfolgreiches akademisches Jahr 2011/12
Das akademische Jahr 2011/12 ist aus Sicht der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) Würzburg hinsichtlich der Mitarbeit im Studentischen Konvent ein erfolgreiches Jahr gewesen. Von dreizehn gestellten Anträgen wurden sieben vom Konvent angenommen.
Drei der nicht angenommen erledigten sich bereits während der Debatte, teilweise durch spontane Umsetzung auf der Stelle durch den Sprecher- und Sprecherinnenrat (SSR) im Falle der Mitfahrbörse, teilweise aber auch, weil man sich einig war, aber die Umsetzung an anderen, nicht wirklich zu beeinflussenden Faktoren scheitert, wie bei der Öffnung der Münz- und Peterstraße für Radfahrer in beide Richtungen und der Aufstellung weiterer Arbeitsplätze in der Universitätsbibliothek.
„Alle Anträge der LHG-Fraktion waren pragmatischer Natur. Im Vordergrund stand und steht bei uns immer das Wohl des einzelnen Studenten“, erklärt der LHG-Vorsitzender Alexander Bagus. Der 28-jährige Promotionsstudent, der einen Großteil der Anträge vorbereitete und argumentativ vertrat, ist zufrieden damit, dass über die Hälfte der Anträge eine Mehrheit fand.
„Man merkte deutlich, dass die Zusammenarbeit im Konvent von Termin zu Termin konstruktiver wurde. Auch wenn wir manchen Antrag anderer Fraktionen nicht mittragen konnten, so versuchten wir zumindest mittels Änderungsanträge konstruktiv mitzuwirken.“
Dank der LHG setzen sich Organe der Studentenvertretung nun ein für:
- eine zentrale und leicht zugängliche Lage aller Wahllokale zur Hochschulwahl und mehrere Wahllokalen bei Fakultäten mit einer Größe über 4.000 Studenten und bei solchen mit mehreren Standorten,
- das ausschließliche Versenden von universitären Unterlagen an die Semesteranschrift während der Vorlesungszeit,
- die Installation von Steckdosen in der Nähe der Sitz- und Arbeitsplätze bei allen Renovierungsarbeiten in Hörsälen und Seminarräumen,
- mehr Transparenz beim Deutschlandstipendium,
- mehr Transparenz bei Studienleistungen,
- die Anbringung neuer Fahrradständer in größerer Zahl vor der Universitätsbibliothek sowie
- die generelle in Betrachtziehung privater Anbieter neben dem Studentenwerk für Speisen und Getränke.
Im kommenden Jahr hofft der LHG-Vorsitzende ebenso erfolgreich weiterarbeiten zu können. „Wir haben viele Pläne: einheitliche Klausuranmeldefristen, mehr Bankautomaten am Hubland, mehr Sprachkurse vor allem für solche Studenten, die verpflichtet sind solche zu belegen, längere Bibliotheksöffnungszeiten usw. Diese wollen wir im neuen akademischen Jahr 2012/13 anpacken: im Konvent und im Senat!“, unterstreicht Bagus.
Als besondere Herausforderung für das kommende Jahr sieht Bagus die Zusammenarbeit mit der Hochschulleitung. „Hier wurde mit dem offenen Brief der Studentenvertretung, den wir voll und ganz inhaltlich sowie im Ton unterstützen, ein Zeichen gesetzt, welches das Selbstbewusstsein der studentischen Vertreter unterstreicht. Die Einigkeit im Konvent war noch nie so groß wie in dieser Angelegenheit. Sicher ist nur eines: So wie in den letzten Jahren kann und wird es nicht weitergehen“, so Senatskandidat Bagus abschließend.











