(openPR) Neuwahlen und Diskussion mit Karsten Klein, MdL beschäftigen LHG Würzburg
Würzburg. Die Mitgliederversammlung der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) Würzburg hat Sebastian „Bobo“ Fischer einstimmig zum neuen zweiten stellv. Vorsitzenden gewählt. Außerdem war das ehemalige LHG-Mitglied Karsten Klein, MdL zu Gast.
Nachdem die bisherige zweite stellv. Vorsitzende Andreea Baier aus persönlichen Gründen zurückgetreten war, wurde eine Neuwahl zur Besetzung dieses Postens fällig. Der LHG-Vorsitzender Alexander Bagus bedauerte diesen Schritt sehr. „Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass das Studium stets an erster Stelle zu stehen hat“, unterstrich der 28-Jährige. Der neue Stellvertreter Fischer (23 Jahre alt, Student der Wirtschaftswissenschaften) ist auch der Spitzenkandidat der LHG Würzburg für den Studentischen Konvent.
Am Nachmittag hatte Karsten Klein bereits zusammen mit der LHG Würzburg das neue Praktikumsgebäude der Pharmazie und Chemie besichtigt. Anschließend nahm er sich noch Zeit, mit der LHG Würzburg über Hochschulfinanzierung zu diskutieren. In seinem Kurzvortrag zur Einführung ging er in Bezug auf Würzburg insbesondere darauf ein, dass in den vergangen 15 Jahren insgesamt etwa eine Milliarde Euro in Würzburg investiert wurde. Allerdings sprach er auch die defizitäre Ankopplung des Hochschulstandorts Würzburg an außeruniversitäre Forschungsinstitute an. Doch gebe es in diesem Zusammenhang auch einige Bemühungen, die dem entgegenwirken sollen, wie zum Beispiel das Bestreben das Zentrum für angewandte Energieforschung (ZAE) zum Leibniz-Zentrum aufzuwerten. „Hier werden eindeutige Konsequenzen aus dem Scheitern der Universität Würzburg bei der Bewerbung um des Exzellenzstatus gezogen“, zeigte sich der Vorsitzende und Senatskandidat Bagus erfreut.
In der anschließenden Diskussion wurden unter anderem die schwierige Wohnungslage, die Hochschulautonomie und die Zentrierung der Universitätseinrichtungen thematisiert.
Beim Thema der Studienbeiträge wies Karsten Klein zur Forderung der LHG nach nachgelagerten Studiengebühren hin, dass ein Darlehen bereits nahe einer Nachlagerung wäre und besser hervorgehoben werden müsse. Bagus war davon weniger begeistert: „Die Aufnahme eines Kredits bedeutet für viele Studenten eine Hürde und ist nicht zu vergleichen mit der Stellung eines BaföG-Antrags, bei dem die Rückzahlung des ggf. gewährten BaföGs auch nachträglich erfolgt. Dieses System hat sich bewährt und sollte auch bei den Studienbeiträgen angewandt werden.“











