openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Streik ist ultima ratio

25.07.201208:52 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Streik ist ultima ratio

(openPR) Zentrale Forderungen der Studentenvertretung noch nicht erfüllt
Würzburg. Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) Würzburg bekräftigt die am 24. Juli 2012 einstimmig getroffene Entscheidung des studentischen Konvents, an den Forderungen des Offenen Briefs sowie der Option auf einen Streik festzuhalten, gleichzeitig aber weiter Gesprächsbereitschaft zu zeigen. „Auch die LHG Würzburg sieht einen Streik auf gesamtuniversitärerer Ebene ab dem 1. August 2012 als die ultima ratio in dieser Streitsache an. Fakt ist: Zentrale Forderungen der Hochschulleitung wurden nicht erfüllt“, erklärt der LHG-Vorsitzender Alexander Bagus.

„Es muss verbindlichere Zusagen und Termine geben, die Studentenvertretung will sich zu recht nicht mehr vertrösten lassen“, führt der 28-jährige Promotionsstudent aus. Dazu zähle die Einführung von Studienplanungskommissionen ebenso wie die Selbstverpflichtung der Erweiterten Hochschulleitung, ausschließlich dem mehrheitlichen Votum der Fakultätsräte zur Beteiligung aller Statusgruppen der Hochschule in der Erweiterten Hochschulleitung, also auch wissenschaftliche sowie sonstige Mitarbeiter, zu folgen. Bagus betont, dass dies andernorts längst praktiziert wird: „Es stünde der Universität Würzburg gut zu Gesicht, hier dem Beispiel der als exzellent ausgezeichneten Ludwig-Maximilians-Universität München zu folgen.“

Zudem unterstützt die LHG Würzburg die Forderung nach der rechtlichen Fixierung der bisherigen Zusagen in der Grundordnung der Universität Würzburg. Dazu Bagus: „Nur wenn diese Ankündigungen auch im für die Universität geltenden Recht verankert werden, können wir uns auch darauf verlassen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt nicht wieder zurückgenommen oder vielleicht gar nicht erst umgesetzt werden. Wir wollen definitive Sicherheiten.“

Abschließend stellt der LHG-Vorsitzende fest: „Der Schritt hin zu einem Streik der Studentenvertretung wäre höchst bedauerlich. Wir hoffen stark auf die Einsicht der Hochschulleitung und der Erweiterten Hochschulleitung, dass die Forderungen weder überzogen sind noch rechtliche Unmöglichkeiten beinhalten. Zur Abwendung eines Streiks vor dem 1. August 2012 verlangt die Studentenvertretung ausschließlich verbriefte Sicherheiten sowie einen fairen Umgang. Die Experimentierklausel lässt vieles zu, wenn die Universität nur den Mut und den Willen dazu hat!“

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 650876
 878

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Streik ist ultima ratio“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von LHG Würzburg

Bild: Kampf um Wiedereinzug in den SenatBild: Kampf um Wiedereinzug in den Senat
Kampf um Wiedereinzug in den Senat
Liberale ziehen mit stärkster Liste aller Gruppen in den Hochschulwahlkampf Würzburg. Die Liberale Hochschulgruppe Würzburg (LHG) läutet den Hochschulwahlkampf 2014 ein. Mit 37 Kandidaten für den Konvent und 6 Kandidaten für den Senat zeigt sich die LHG als zahlenmäßig stärkste Liste. Karl Funk, LHG-Vorsitzender und Jura-Student, erklärt: „Unsere Wahlziele sind klar der Wiedereinzug in den Se-nat und die Verteidigung unserer Stellung als zweitstärks-te politische Kraft an der Universität Würzburg. Unsere Sitze im Studentischen Konvent wollen …
Bild: Unwürdige Tradition Liberale Hochschulgruppe verurteilt wiederholten Anschlag auf Würzburger StudentensteinBild: Unwürdige Tradition Liberale Hochschulgruppe verurteilt wiederholten Anschlag auf Würzburger Studentenstein
Unwürdige Tradition Liberale Hochschulgruppe verurteilt wiederholten Anschlag auf Würzburger Studentenstein
Würzburg. Die Liberale Hochschulgruppe Würzburg verurteilt den erneuten Anschlag auf den Würzburger Studentenstein scharf. Am 13.Januar dieses Jahres wurde der Würzburger Studentenstein im Ringpark gegenüber der Neuen Universität am Sanderring wiederholt Ziel von linksextremen Sprayern, die denselben großflächig besprüht hatten. „Mit dem nun im dritten Jahr in Folge erfolgten Anschlag auf den Studentenstein scheint dies ein unwürdige Tradition in Würzburg geworden zu sein. Das gewalttätige Vorgehen gegen vermeintlich Andersdenkenden in der G…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Kein Anspruch auf Flugentschädigung aufgrund Warnstreiks bei einem beauftragten SubunternehmerBild: Kein Anspruch auf Flugentschädigung aufgrund Warnstreiks bei einem beauftragten Subunternehmer
Kein Anspruch auf Flugentschädigung aufgrund Warnstreiks bei einem beauftragten Subunternehmer
… 280/18 entschieden, dass in der Regel kein Anspruch auf eine Flugentschädigung besteht, wenn es bei einem von der Fluggesellschaft beauftragten Subunternehmer zu einem Warnstreik kommt und deshalb ein Flug annulliert werden muss. Aus dem Newsletter des Verbraucherzentrale Bundesverbandes vom 29.04.2020 ergibt sich: Der Kläger wollte von Frankfurt am Main …
Ostdeutsche gegen Streik für 35-Stunden-Woche
Ostdeutsche gegen Streik für 35-Stunden-Woche
MDR-Umschau: Für sicheren Arbeitsplatz wollen viele sogar länger arbeiten Leipzig (mdr) - Eine Mehrheit der Ostdeutschen lehnt den Streik zur Einführung der 35-Stunden-Woche in der Metall- und Elektroindustrie in den neuen Ländern ab, berichtet das MDR-Magazin Umschau (heute abend, 20:15 Uhr im MDR-Fernsehen). Die meisten wären sogar bereit, zur Erhaltung …
Streik beim DRK-Blutspendedienst - LAG Hamm bestätigt die Zulässigkeit
Streik beim DRK-Blutspendedienst - LAG Hamm bestätigt die Zulässigkeit
Das LAG Hamm am 16.01.07 in dem Berufungsverfahren 8 Sa 74/07 über die Zulässigkeit des Streiks beim Blutspendedienst in Münster entschieden. Nachdem das Arbeitsgericht Münster auf Antrag des DRK-Blutspendedienstes den von der Gewerkschaft ver.di geführten Streik für die Dauer von 8 Tagen – d. h. bis zum 17.01.2007 – mit der Begründung verboten hatte, …
Einigung in Eisenhüttenstadt
Einigung in Eisenhüttenstadt
Urabstimmung besiegelt Einigung im Tarifstreit zwischen Piepenbrock und IG BAU (Osnabrück, den 21. August 2012) Der Streik der Mitarbeiter der Piepenbrock Instandhaltung bei Arcelor Mittal in Eisenhüttenstadt hat nach mehr als 100 Tagen ein Ende gefunden. Die Streikenden entschieden sich am Dienstag bei einer Urabstimmung einstimmig dafür, die Ergebnisse …
Bild: Musiker im StreikBild: Musiker im Streik
Musiker im Streik
… nach dem ersten Ton plötzlich die Musiker einer nach dem anderen die Bühne verließen. Ein Musiker klärte die Besucher darüber auf, dass es sich um einen Streik handeln würde, da die Gehälter der Orchestermusiker seit 2010 unverändert geblieben seien. Nach einer kurzen Unterbrechung setzte das Orchester das Konzert allerdings wieder fort. Was aber wäre, …
Bild: Erneuter Streik an der LahnBild: Erneuter Streik an der Lahn
Erneuter Streik an der Lahn
Ab Mittwoch, 21.08.2013 wird unbefristet an Lahn und Mosel gestreikt, um gegen die unsinnige und kostspielige Reform der WSV, verbunden mit der möglichen Schließung der Lahn und gegen den von der Politik unüberlegten Stellenabbau zu protestieren. Man möchte Solidarität bekunden für die Kollegen an Mosel und anderswo. In Ordnung! Kommentar der PROLAHN: Wen …
„Ich sehe eine grundsätzliche Auseinandersetzung“
„Ich sehe eine grundsätzliche Auseinandersetzung“
Streik im Öffentlichem Dienst: Berliner Umschau-Gespräch mit ver.di-Verhandlungsführer Alfred Wohlfart Der stellvertretende ver.di-Vorsitzende von Baden-Württemberg, Alfred Wohlfart, sieht im derzeitigen Streik des Öffentlichen Dienstes eine grundsätzliche Auseinandersetzung um die Frage der Arbeitszeit. Das sagte er im Gespräch mit der internetbasierten …
Bild: Nachgehakt und dennoch aktuell: Streik in Kliniken und die Ethik?Bild: Nachgehakt und dennoch aktuell: Streik in Kliniken und die Ethik?
Nachgehakt und dennoch aktuell: Streik in Kliniken und die Ethik?
Wir haben gerade im letzten Jahr mehrfach darüber berichten müssen, dass mit Blick auf den Streik der Ärzte vermehrt das Wort von der „Ethik im Arbeitskampf“ geredet wurde. Es wurde die Frage ernsthaft problematisiert, ob die Ärzte streiken dürfen. Selbstverständlich durften seinerzeit die Ärzte streiken und es zeugte von fachlicher Inkompetenz, in …
Rechte und Pflichten im Arbeitskampf
Rechte und Pflichten im Arbeitskampf
Was bei Streiks zu beachten ist Köln, 18. September 2014: Momentan ist er wieder in aller Munde: der Arbeitskampf. Aktuell rufen die Vereinigung Cockpit und die Lokführer-Gewerkschaft GDL ihre Mitglieder auf, die Unternehmen Lufthansa und Deutsche Bahn zu bestreiken. Die Folgen für die Bürger in Form von Verspätungen und Ausfällen von Zügen und Flügen …
Bild: Anspruch der Gewerkschaft Arbeitnehmer auf Firmenparkplatz für Streik zu gewinnenBild: Anspruch der Gewerkschaft Arbeitnehmer auf Firmenparkplatz für Streik zu gewinnen
Anspruch der Gewerkschaft Arbeitnehmer auf Firmenparkplatz für Streik zu gewinnen
Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 20. November 2018 zum Aktenzeichen 1 AZR 189/17 entschieden, dass das Streikrecht auch die Befugnis umfasst die streikenden Arbeitnehmer unmittelbar vor dem Betreten des Betriebes anzusprechen, um sie für die Teilnahme am Streik zu gewinnen. Eine solche Aktion kann - abhängig von den konkreten örtlichen Gegebenheiten …
Sie lesen gerade: Streik ist ultima ratio