(openPR) Zentrale Forderungen der Studentenvertretung noch nicht erfüllt
Würzburg. Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) Würzburg bekräftigt die am 24. Juli 2012 einstimmig getroffene Entscheidung des studentischen Konvents, an den Forderungen des Offenen Briefs sowie der Option auf einen Streik festzuhalten, gleichzeitig aber weiter Gesprächsbereitschaft zu zeigen. „Auch die LHG Würzburg sieht einen Streik auf gesamtuniversitärerer Ebene ab dem 1. August 2012 als die ultima ratio in dieser Streitsache an. Fakt ist: Zentrale Forderungen der Hochschulleitung wurden nicht erfüllt“, erklärt der LHG-Vorsitzender Alexander Bagus.
„Es muss verbindlichere Zusagen und Termine geben, die Studentenvertretung will sich zu recht nicht mehr vertrösten lassen“, führt der 28-jährige Promotionsstudent aus. Dazu zähle die Einführung von Studienplanungskommissionen ebenso wie die Selbstverpflichtung der Erweiterten Hochschulleitung, ausschließlich dem mehrheitlichen Votum der Fakultätsräte zur Beteiligung aller Statusgruppen der Hochschule in der Erweiterten Hochschulleitung, also auch wissenschaftliche sowie sonstige Mitarbeiter, zu folgen. Bagus betont, dass dies andernorts längst praktiziert wird: „Es stünde der Universität Würzburg gut zu Gesicht, hier dem Beispiel der als exzellent ausgezeichneten Ludwig-Maximilians-Universität München zu folgen.“
Zudem unterstützt die LHG Würzburg die Forderung nach der rechtlichen Fixierung der bisherigen Zusagen in der Grundordnung der Universität Würzburg. Dazu Bagus: „Nur wenn diese Ankündigungen auch im für die Universität geltenden Recht verankert werden, können wir uns auch darauf verlassen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt nicht wieder zurückgenommen oder vielleicht gar nicht erst umgesetzt werden. Wir wollen definitive Sicherheiten.“
Abschließend stellt der LHG-Vorsitzende fest: „Der Schritt hin zu einem Streik der Studentenvertretung wäre höchst bedauerlich. Wir hoffen stark auf die Einsicht der Hochschulleitung und der Erweiterten Hochschulleitung, dass die Forderungen weder überzogen sind noch rechtliche Unmöglichkeiten beinhalten. Zur Abwendung eines Streiks vor dem 1. August 2012 verlangt die Studentenvertretung ausschließlich verbriefte Sicherheiten sowie einen fairen Umgang. Die Experimentierklausel lässt vieles zu, wenn die Universität nur den Mut und den Willen dazu hat!“












