(openPR) Ab Mittwoch, 21.08.2013 wird unbefristet an Lahn und Mosel gestreikt, um gegen die unsinnige und kostspielige Reform der WSV, verbunden mit der möglichen Schließung der Lahn und gegen den von der Politik unüberlegten Stellenabbau zu protestieren. Man möchte Solidarität bekunden für die Kollegen an Mosel und anderswo. In Ordnung!
Kommentar der PROLAHN:
Wen soll dieser erneute Streik an der Lahn treffen? Die Entscheider in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung?
Die Verkehrspolitiker – allen voran Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer? Die Einzigen, die ein Streik ins Mark trifft, sind die Skipper, Paddler und Ruderer auf der Lahn, die Urlauber, die versuchen werden bis zum Streikbeginn mit ihren Booten die Lahn zu verlassen.
Der unbefristete Streik hält Fahrtenskipper ab, die Lahn und die Region zu besuchen. Weniger Gäste in den Städten und Gemeinden. Die Personenschifffahrt kann gebuchte Fahrten nicht durchführen und verliert so wichtige Einnahmen.
Die für die angedachte Reform Verantwortlichen in Verwaltung und Politik lachen sich wiederum ins Fäustchen. Ein Streik an der Lahn passt gut in deren Plan: Weniger Verkehr auf der Lahn signalisiert, dass es sich nicht mehr rechnet, die Lahn als schiffbare Bundeswasserstraße weiter zu erhalten. So können Arbeitsplätze mit schlüssigen Argumenten leicht eingespart werden. Zahlen zählen.
















