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Chinesische Polizei foltert tibetischen Mönch zu Tode

11.06.201208:16 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Chinesische Polizei foltert tibetischen Mönch zu Tode
Tsering Gyaltsen, 40, aus dem Kloster von Dranggo wurde am 9. Februar festgenommen (1), nachdem es a
Tsering Gyaltsen, 40, aus dem Kloster von Dranggo wurde am 9. Februar festgenommen (1), nachdem es a

(openPR) Erst vier Monate, nachdem die Behörden einen tibetischen Mönch wegen seiner angeblichen Rolle bei den friedlichen Protesten in Drango zu Tode folterten, gaben sie bekannt, daß er nicht mehr am Leben ist.

Tsering Gyaltsen, 40, aus dem Kloster von Dranggo wurde am 9. Februar festgenommen (1), nachdem es am 22. Januar in Dranggo zu einer großen Protestaktion gekommen war.



„Es hieß, daß damals durch die heftigen Schläge der chinesischen Polizei seine Wirbelsäule verletzt wurde. Danach hörte man nichts mehr über seinen Zustand und seinen Verbleib“, teilte die Tibetische Zentralverwaltung in Dharamsala heute mit. „Und jetzt stellt sich heraus, daß er noch am selben Tag, an dem er festgenommen wurde, in einem Krankenhaus in der Nähe seinen schweren Verletzungen erlag“. Die Behörden haben seinen Körper der Familie nicht übergeben.

Hunderte von Tibetern sind am 23. Januar, dem ersten Tag des Chinesischen Neujahrfestes, auf die Straße gegangen, wo sie Freiheit für Tibet und die Rückkehr des Dalai Lama aus dem Exil forderten. Die chinesischen Sicherheitskräfte übten Vergeltung, indem sie wild und wahllos auf die unbewaffneten Demonstranten schossen und dabei Dutzende von ihnen schwer verletzten und einige sogar töteten (2).

Danach starteten die Behörden eine große Fahndungsaktion in der Gegend, bei der sie Tibeter, die sie der Teilnahme an der Demonstration verdächtigten, festnahmen. Am 9. Februar tötete das Sicherheitspersonal zwei Brüder, Yeshi Rigsel und Yeshi Samdup, die in die Berge geflohen waren. Rigsel hatte bereits eine Schußverletzung (3).

Bei der Schießerei erlitten auch die 70jährige Mutter der Familie, Ama Sanglha, und ein weiterer Bruder, Yonten Sangpo, Verletzungen. Ama Sanglha wurde in den Arm getroffen, der später amputiert werden mußte.

Und am 29. März erstach sich Gonpo Rigzin, 25, selbst, als das chinesische Sicherheitspersonal kam, um ihn wegen seiner Teilnahme an der Demonstration festzunehmen. Er hatte seinen Angehörigen erklärt, daß er sich lieber selbst umbringen würde, als in chinesische Gefangenschaft zu geraten und gefoltert zu werden.

Chinesische Gerichte in der Region verurteilten 16 Tibeter, sowohl Mönche als auch Laien, zu Haftstrafen von neun Monaten bis lebenslang, weil sie bei dem Protest vom 23. Januar mit gemacht hatten (4).

(1) 7. März 2012, „Behörden in Drango nahmen Dutzende von Tibetern fest“, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ftc/2012/100FestnahmenDrango_7.3.html

(2) 2. Februar 2012, „Blutige Bilder der in Drango getöteten und verletzten Tibeter aufgetaucht“, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2012/DrangoBilder_2.2.html

(3) 9. Februar 2012, „Sicherheitskräfte stellen zwei bereits verwundete Tibeter und erschießen sie“, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2012/YesheRigsalYesheSamdup_9.2.html

(4) 30. April 2012, „Harte Strafen für tibetische Demonstranten aus Drango, einmal sogar lebenslänglich“, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/RFA/2012/Drangolebenslang_30.4.html

Quelle: Phayul, www.phayul.com

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