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Gefahr durch Atomkraft macht nicht vor Landesgrenzen halt

05.06.201215:22 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg zum Thema Energie und Atom beim Besuch der Aargauer Kantonsregierung am 6. Juni.

Stuttgart. Anlässlich des Besuchs des Aargauer Regierungsrats am 6. Juni fordert BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die Landesregierung auf, das Thema Atomkraft auf die Tagesordnung der Arbeitsgespräche zu setzen. „Die Atomanlagen im Kanton Aargau gefährden auch die Bürgerinnen und Bürger Baden-Württembergs. Deshalb muss Ministerpräsident Kretschmann dieses Thema klar und deutlich ansprechen“, so Dahlbender, „ die negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt machen nicht vor Landesgrenzen Halt.“

Dahlbender erinnerte daran, dass der Kanton Aargau der bedeutendste Atomstandort der Schweiz sei. Hier befinden sich nicht nur zwei der vier Atomkraftwerke des Landes, sondern auch das Zwischenlager Würenlingen und das Atomforschungszentrum „Paul Scherrer Institut“. „Alle Anlagen liegen in unmittelbarer Nähe der Grenze zu Baden-Württemberg“, erläutert die BUND-Landesvorsitzende, „schon deshalb hat die Landesregierung bei den Gesprächen eine besondere Verantwortung. Ich hoffe, dass es Ministerpräsident Kretschmann gelingt, seine Gäste von der Notwendigkeit des endgültigen Atomausstiegs zu überzeugen.“

Als besonders problematisch bezeichnete Brigitte Dahlbender das Atomkraftwerk Beznau. „Beznau ist der älteste noch betriebene Atommeiler der Welt“, betont Dahlbender, „es ist ein völliger Anachronismus, dass diese 42 Jahre alte Anlage eine unbefristete Betriebserlaubnis hat.“

Den unter dem Eindruck der Fukushima-Katastrophe beschlossenen Neubaustopp für Atomkraftwerke in der Schweiz bewertet die BUND-Landesvorsitzende als unzureichend. „Dieses Moratorium ist fatal, wenn es nur zur Folge hat, dass die alten Schweizer AKWs nun umso länger laufen“, sagte Dahlbender, „der Atomausstieg muss von dem Einstieg in die Energiewende begleitet werden.“

Ein erster, notwendiger Schritt auf diesem Weg ist die sofortige Abschaltung des Uralt-Meilers Beznau. Brigitte Dahlbender forderte die Regierungschefin, Frau Landammann Susanne Hochuli, auf, sich hierfür einzusetzen. Als maßgeblicher Anteilseigner des AKW Beznau habe der Kanton Aargau eine gute Handhabe dazu.


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