(openPR) Energie-Abnehmerverband VEA wehrt sich gegen Atomausstieg / Erhöhter Beratungsbedarf für deutsche Wirtschaft
Hannover – Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) sieht die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in ernster Gefahr und rät den Unternehmen zur verstärkten Analyse ihrer Energiekosten. „Wir verlangen, die Pläne zum Atomausstieg zurückzustellen, solange es keine ökonomisch sinnvollen Alterna-tiven gibt“, erklärt Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA. Der Verzicht auf die Atomkraft sei nur ein Aspekt von vielen, wie sich Deutschland über kurz oder lang volkswirtschaftlich ruiniere. „Die Subventio-nierung der erneuerbaren Energien und die völlig überzogenen Maßnahmen zur CO2-Reduzierung schwächen Deutschland im internationalen Vergleich zuseh-ends.“ Gestiegene Beschaffungskosten von 30 Prozent und mehr innerhalb eines Jahres sind für den Mittelstand keine Seltenheit mehr. „Die Gewinne der Energie-riesen zeigen, wo dieses Geld ist.“ Panitz fordert die industriellen Abnehmer auf, aktiv zu werden, zum Beispiel durch einen Lieferantenwechsel.
Dabei helfen kann der VEA, der sich nicht nur für mehr Wettbewerb auf den Energiemärkten einsetzt. Als Energieberater unterstützt er seine Mitglieder auch beim Abschluss marktgerechter Versorgungsverträge. Ebenfalls im Fokus des Verbandes mit mehreren tausend mittelständischen Mitgliedsunternehmen stehen der strategische Energieeinkauf und die optimale Energieeffizienz. „Wir setzen uns für faire Energiepreisen bei Sondervertragskunden ein. Aber auch die privaten Haushalte profitieren davon in Form von günstigeren Verbraucher-preisen“, so Panitz. Insbesondere im Zuge der sich beschleunigenden Gasmarkt-liberalisierung steigt der Beratungsbedarf für die deutsche Wirtschaft. „Nun können wir unser umfangreiches Leistungsportfolio neben Strom auch für weitere Energieträger anbieten.“












