(openPR) RUIN RUIN
EP & MUSIKVIDEO RELEASE 20.06.2025
Laufen Sie durch Ihre kaum mehr bezahlbare Innenstadt, nehmen Sie Platz auf einer der unbequemen Betonbänke und sehen Sie sich um – Ruin Ruin präsentiert in seiner zweiten EP Thoughts & Prayers To The Invisible Hand den Soundtrack zu den großen und kleinen Widersprüchen. Zum digitalen Release am 20.06. erscheint gleichzeitig das Musikvideo zum sechsten Titel Holidays In The Sun.
PREVIEW-LINK (YOUTUBE)
EP RELEASE:
Thoughts & Prayers To The Invisible Hand setzt sich abwechslungsreich mit dem musikalischen Erbe der 80er Jahre auseinander und haucht dem Sound neues Leben ein. Mal elektronisch (Energy & London Called), mal gitarrengetrieben (Funny Motifs & Anything At All), mal wütend, verzweifelnd oder ironisch handeln Ruin Ruin's zehn New Wave Lieder von Selbstoptimierung, sozialer Kälte und Rechtsruck, oder kurz gesagt: von allem, was uns in den Ruin treibt.
Diesem Universum verleiht der studierte Musiker seine eigene Klangwelt: Hallfahnen, zirkulär-groovige Basslines, raue Gitarren, detailreiche Drums und entfremdete Backings ergänzen die introspektiven Texte und die sanfte bis angeraute Stimme. Die pop-affinen Melodien und Refrains liefern die tanzbare Gegenantwort auf die ausgedrückten Missstände.
HOLIDAYS IN THE SUN MUSIKVIDEO (CLICK TO WATCH):
Pizza, Pasta, Aperol & Amore – Bella Italia ist omnipräsent in der deutschen Popkultur. Dabei wird ignoriert, dass unter der Ministerpräsidentin die Begeisterung für den Faschismus immer unverhaltener zutage tritt. Ruin Ruin wagte einen Blick hinter die Kulissen der romantisierten Tourismusfassade und drehte das Musikvideo zu Holidays In The Sun an zentralen Orten der italienischen Erinnerungskultur, darunter Piazzale Loreto, Colosseo Quadrato und das Foro Italico.
In dem energiegeladenen Urlaubstrack zeigt sich das dreckige Fundament eines bröckelnden Europas. Und auf den Ruinen dieser Idylle lädt Ruin Ruin uns ein, zu singen und zu tanzen.
| PRESS KIT |
Ruin Ruin
- Breite Straße 79
04317 Leipzig
Deutschland
Über das Unternehmen
„London called and said we ain't got no high, except in the votes for the new far right“ – Ruin Ruin
aus Leipzig macht New Wave Musik, in der er seine Punkvergangenheit mit einem
zeitgenössischen Take auf Popmusik vereint.
Nachdem er mit 11 Jahren das erste Mal ein Gefühl von Zugehörigkeit durch Punk verspürt hatte,
begann Ruin Ruin, die Gitarre ernst zu nehmen, als er mit 13 Jahren in seiner ersten Punkband
anfing. Mehrere Jahre an Konzerten in kleinen Kellern, DIY-Aufnahmen und guten Erinnerungen
später entschließt er sich zu einem weiteren radikalen Wechsel: die Band zu verlassen und an der
Hochschule für Musik Leipzig Jazzgitarre zu studieren, um ein besserer Musiker zu werden.
Unabhängig zum Studium produziert er jahrelang auf Ableton eigene Lieder. Daraus ist Ruin Ruin
entstanden: Musik, die all diese Stränge zusammenfasst und sich von Punkursprüngen zu
Alternative Pop, von akustischer zu elektronischer Musik entwickelt hat.
Ruin Ruin's Musik ist jetzt klar im New Wave zu verorten; dort, wo sich die Jazzausbildung und die
Punksozialisation im Experimentellen und Tanzaffinen treffen. Durch die Synth- und sample
lastigen Klänge, gemischt mit Texten, die zwischen ironisch, zynisch und politisch wechseln, weckt
die Musik Erinnerungen an die 80er Jahre. Oft verglichen mit Klassikern wie Talking Heads und
New Order hat Ruin Ruin's Musik allerdings auch weniger offensichtliche Wurzeln: die
unwiderstehlich einfachen Basslines von James Brown, die vielfältig verspielten Synthesizer von
Little Dragon und der neugierige Experimentalismus von Jungle und Hyperpop.
Im Oktober 2023 veröffentlichte Ruin Ruin – damals noch unter dem Namen David Wunderlich
seine erste EP First They've Built Their Walls auf Kassette mit dem Leipziger independent Label
unterschall. Die EP fand Erwähnung bei ByteFM, furio magazine, brisant und der Süddeutschen
Zeitung. Die Umbenennung zu Ruin Ruin im Dezember 2024 wurde durch monatliche Single
Releases gefeiert, die in der Veröffentlichung der zweiten EP Thoughts & Prayers To The Invisible
Hand am 20.06.2025 kulminieren und von einigen Konzerten im Herbst 2025 begleitet werden.