(openPR) Marcus Koch vom gleichnamigen Gipser- und Stuckateurbetrieb arbeitet bereits seit vier Jahren mit der Teninger Theodor-Frank-Realschule zusammen. Als "Experte im Unterricht" unterstützt er im Rahmen einer Bildungspartnerschaft schon seit 2008 die Lehrkräfte bei der Berufswegeplanung.
Bereits sein bisheriges Engagement trägt Früchte: "Mittlerweile bekomme ich mehr Anfragen von Schülern, die den Beruf des Stuckateurs erlernen wollen, als ich selbst brauchen kann.", verrät der Stuckateur. "Somit konnte ich aus meiner Bildungspartnerschaft schon anderen Kollegen interessierte Jugendliche in Praktika und Ausbildungsverhältnisse vermitteln."
"Wer in die Offensive geht, hat große Chancen, gute Leute zu bekommen.", sagt er und rät jedem, Ähnliches zu machen. Das ist nicht nur für den einzelnen Betrieb, sondern für das ganze Stuckateurhandwerk von Vorteil. Denn anlässlich der Unterrichtseinheiten lernen die Schüler auch, dass der Beruf des Stuckateurs Zukunft hat und dass es sinnvoll ist, diesen Beruf zu erlernen.
Vor kurzem konnte Koch nun noch eine weitere Bildungspartnerschaft mit der Köndringer Nikolaus-Christian-Sander-Schule besiegeln. Der Vertrag zwischen Schule und Unternehmen, der zunächst für zwei Jahre gilt, resultierte aus dem erfolgreichen Pilotprojekt im Kunstunterricht der Klasse 9a (Stuckleisten ziehen). Die 23 Schülerinnen und Schüler fertigten mit großem Engagement zusammen mit Klassenlehrerin Tina Ehlert unter fachmännischer Anleitung des Stuckateurs in rund zehn Schulstunden Bilderrahmen aus Stuck.
Dass das Projekt den Schülern gefallen hat, äußerte sich nicht zuletzt darin, dass sich die Klassensprecher bei Marcus Koch und seinem ihn unterstützenden Vater Reinhold mit einem "guten Tröpfchen" bedankten.













