(openPR) Berlin/Brüssel, den 15. Mai 2012. Welche Schule würde sich so ein Projekt nicht wünschen: Unter der Moderation von Experten entwickelt die gesamte Schulgemeinde - Schüler, Lehrer, Eltern und die Schulleitung gemeinsam - die „Attraktive Schule der Zukunft“? Klingt nach einer reinen Schüler-Phantasie, ist aber Wirklichkeit. Die Internationale Deutsche Schule Brüssel (iDSB) beweist derzeit, wie Demokratie an Schulen praktisch aussehen kann. Für ihr Schulentwicklungsprojekt lässt sich die private Ganztagesschule von Quest-Team begleiten.
Die Potentialentwickler von Quest-Team unterstützen die iDSB mit dem Projekt „Attraktive Schule der Zukunft“ im Rahmen des übergeordneten Schulprojektes „iDSB 2018“. Dieses sieht eine strategische Neuausrichtung der Schule in pädagogischen und unternehmerischen Schwerpunkten vor. Die Projektergebnisse werden auch in die Planungen für das neue Schulgebäude einfließen, das bis 2018 nach modernsten und energieeffizienten Kriterien fertiggestellt sein soll. Quest-Team begleitet die Schule und ihre Gremien über einen mehrstufigen „Change-Prozess“, der Projektsitzungen und Stakeholder-Foren über einen Zeitraum von rund sieben Monaten umfasst. Ziel ist es, die hervorragende Reputation der Deutschen Auslandsschule langfristig zu konsolidieren und eine lernende Organisation mit modernen Projektmanagement-Methoden aufzubauen.
Dazu moderierte Quest-Team in Kooperation mit der Prozessbegleiterin für Deutsche Schulen in Nordwesteuropa, Petra Madelung, ein großes Forum für die gesamte Schulcommunity. Hier kamen die unterschiedlichen Interessenvertreter der Schule – Lehrer, Schüler, Eltern, Förderer, Vertreter von Industrie und Botschaften – zusammen, um sich einen Überblick über den Stand des Projektes zu verschaffen und sich über bisherige Ideen und Ergebnisse der Arbeits- und Dialoggruppen auszutauschen. Die Anregungen fließen in die weitere Projektarbeit ein und werden schon im kommenden Schuljahr in konkrete Maßnahmen umgesetzt.
Vor diesem Forum hatten die Wünsche und Erwartungen der 320 Oberschüler der iDSB an einem eigenen Projekttag unter dem Motto „Traumschule iDSB: Betroffene zu Beteiligten machen“ im Mittelpunkt gestanden. Im Vorfeld qualifizierte Quest-Team dafür zwanzig Schüler und Lehrer als Projekt-Moderatoren. Hier ging es um Fragen wie: Was macht die iDSB attraktiv? Warum gehe ich gerne oder ungerne zu Schule? Sind unsere Schulabsolventen gute „Botschafter“ und empfehlen sie unsere Schule weiter? Dabei standen die Prinzipien Selbstorganisation und Lernende Organisation im Fokus. Die Ergebnisse dieses Schüler-Projekttages fließen in den weiteren Verlauf des Schulprojekts ein. Denn dieses sieht die aktive Teilhabe der Schüler als ein wesentliches Prinzip des Umgestaltungsprozesses vor.
Prozessbegleiterin Petra Madelung von der Zentralstelle für Auslandsschulwesen (ZfA) ist seit 2008 an der iDSB in Brüssel tätig. Von hier aus betreut sie deutsche Schulen in der Region Nord- und Westeuropa. Die Bildungsexpertin beschreibt das Projekt Traumschule als „ein ganz besonderes Referenzprojekt“ in ihrem Zuständigkeitsbereich.
Für Direktor Jürgen Langlet wiederum passt das Projekt und dessen Organisation gut zur Schulphilosophie: „In unserer Schule praktizieren wir Demokratie im Kleinen. Unser Schulleben organisieren zahlreiche Gremien: Hier gestalten Schüler, Lehrer, Eltern, Freunde und Förderer gemeinsam ‚unsere Traumschule der Zukunft‘. Ohne externe Moderation und Prozessbegleitung wäre unser Strategie-Projekt mit den vielen Interessenvertretern bisher nicht so erfolgreich verlaufen.“
Die Potentialentwickler von Quest-Team betreuen gewöhnlich Unternehmen, Banken und Verbände. Schulentwicklungsprojekte sind besondere Aufträge, wie man sie in der Branche nicht allzu häufig erlebt. Projektleiter Andreas Dünow von Quest-Team, der bereits an der Berliner Fichtenberg-Oberschule ein derartiges Projekt erfolgreich begleitet hat, sieht aber viele Parallelen: „Schulentwicklungsprojekte müssen wie Unternehmensprojekte verschiedenste Stakeholder berücksichtigen. Eine neutrale Begleitung und Moderation verstärkt die Wirksamkeit bei derartigen Veränderungsprozessen ungemein. Es geht um das Ziel, die Attraktivität der Organisation als Ganzes zu erhöhen, sei es bei Unternehmen als Arbeitgeber im Sinne eines starken Employer Brand oder bei einer Schule, die für gegenwärtige und neue Schüler und Lehrer attraktiv sein möchte.“













