(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Offenbar sind die Negativschlagzeilen der vergangenen Tage nun so eingepreist, dass die Rohölnotierungen zunächst nicht weiter nachgeben. Preishemmende Nachrichten – im Börsendeutsch bärische Stimmung genannt – gab es genug: In West- und Südosteuropa ruckt es ein wenig auf die linke Seite, woraus Sorge vor weniger umsichtiger Finanzpolitik erwächst. Spanien hat Bad Banks und weiß noch nicht so recht damit umzugehen. In Amerika hat das US-Energieministerium die Prognose vom Vortag bestätigt: Weiterer Zuwachs in den Öllägern, wenngleich weniger als erwartet. Trotzdem scheint erst einmal so etwas wie eine Talsohle erreicht: Nordseeöl Brent mit 113 Dollar je Barrel und US-Leichtöl mit 96,70 Dollar je Barrel klettern ein wenig nach oben. Über den weiteren Verlauf der Rohölnotierungen sind sich die Experten uneins. Die vielfach erwarteten Aufwärtskorrekturen sind jedenfalls ausgeblieben.
Der Euro-Galopp unter die 1,30-Dollar-Marke ist wohl mehr als nur ein Tagesausflug. Die Marke 1,2950 erweist sich zunächst recht stabil. Für deutsche Heizölkunden bleibt zu hoffen, dass dies nicht allzu lange so bleibt: Ein schwacher Euro verteuert das Produkt hierzulande. Das leichte Plus beim Rohöl dürfte heute also in steigende Heizölpreise münden.
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