(openPR) Adlershofer Schüler qualifizieren sich beim RoboCup 2012 für die Weltmeisterschaft in Mexiko
Der kleine Lego-Roboter saust durch ein gläsernes Labyrinth. Seine Lichtsensoren folgen der schwarzen Linie auf dem Boden. Hindernisse auf dem Weg erkennen Tastsensoren aus einer Computermaus. Der Neigungssensor signalisiert eine steile Rampe – kein Problem für die Raupenketten. Oben wartet der schwerste Teil der Prüfung: Das „Opfer“ – eine Dose – muss erkannt und geborgen werden. Doch auch das schaffte ArcheRobot NXT mit Bravour.
Beim internationalen RoboCup Junior treten technikinteressierte Schülerinnen und Schüler mit selbstgebauten Robotern gegeneinander an. In der Disziplin Rescue müssen die kleinen Gefährte Aufgaben von echten Such- und Rettungsrobotern lösen, die in unwegsamem Gelände eigenständig nach Verschütteten suchen.
Die Adlershofer Gymnasiasten Niklas, Edwin, Adrian und Markus schafften es beim RoboCup GermanOpen in Magdeburg auf den 5. Platz, als eines von 50 Teams aus ganz Deutschland. Zuvor waren sie bereits beim Vorrundenentscheid in Berlin erfolgreich. Nun dürfen sie im Juni zur RoboCup 2012 Weltmeisterschaft nach Mexiko fahren.
Seit einem halben Jahr basteln die vier Schüler der Archenhold-Oberschule Berlin an ihrem Roboter. Die Lichtsensorleisten haben sie selbst entworfen, geätzt und gelötet. Der Neigungssensor aus einem Pendel mit magnetischen Kontakten ist ebenfalls Eigenbau. Auch die Programmierung der kompletten Software hat den Jungen viel Zeit und Kreativität abgefordert. Doch der Aufwand hat sich gelohnt: Die ArcheRobots erhielten neben ihrer Platzierung eine Auszeichnung für die beste Präsentation.
Ermöglicht wurde die Teilnahme der ArcheRobots durch den Schulförderverein und die Adlershofer Firma SENTECH Instruments. „Wir wollen jungen, technikbegeisterten Menschen helfen, ihre Ideen Realität werden zu lassen“, erklärt Dr. Albrecht Krüger, Geschäftsführer von SENTECH. „Unsere langjährige Kooperation mit der Archenhold-Oberschule macht uns viel Freude. Ich finde, dass es im Interesse jeder Firma ist, Aktionen wie die Teilnahme an Forschungs-Wettbewerben zu unterstützen.“












