(openPR) „Alter(n) und Gesundheit“ ist das diesjährige Motto des Weltgesundheitstages, der alljährlich am 7. April statt findet. Doch: Wie altert man gesund? Mit der Beantwortung dieser Frage, setzt sich die Präventions-Medizin auseinander.
„Das Altern ist ein äußerst komplexer Prozess. Deshalb ist es wichtig, dass in der Präventions- und Anti-Aging Medizin Ärzte und Wissenschaftler unterschiedlicher Bereiche zusammen arbeiten. Aber auch der Betreffende selbst kann schon mit wenigen Dingen dazu beitragen, dass er gesund altert“ so Prof. Kleine-Gunk, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging-Medizin e.V. (GSAAM).
Das Konzept der GSAAM beruht auf sieben Säulen, die den Prozess der gesunden Alterung unterstützen:
1. Lebensstil: Die Faktoren Ernährung, körperlicher Aktivität, Sport, Genussmittel (u.a. Alkohol- und Zigarettenkonsum) und Stress bzw. psychosozialer Situation spielen eine große Rolle in der Anti-Aging Medizin. Genügend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und das vermeiden von Risikofaktoren sind die Grundlage für einen gesundheitsbewussten Lebensstil.
2. Ausgewogene Ernährung: Der Mensch nimmt über die Nahrung wichtige Substanzen wie Vitamine, Spurenelemente und Mineralien auf. Bei ausreichender Zuführung funktioniert der Stoffwechsel einwandfrei. Ist dies nicht der Fall können Ermüdungserscheinungen auftreten, die neben der Gesundheit auch die Lebensfreude und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Für das gesunde Altern haben ausreichend Bewegung, die Vermeidung von Übergewicht sowie eine ausreichende, ausgewogene Ernährung mit Mikronährstoffen eine grundlegende Bedeutung. Denn diese drei Dinge beugen auch Gelenkbeschwerden, Diabetes und Herz-Kreislaufbeschwerden vor.
3. Bewegung: Regelmäßige Bewegung wie Joggen, Schwimmen und Radfahren steigert nicht nur das körperliche und seelische Wohlbefinden, es fördert auch die körpereigene Antioxidanzien-Produktion. Neben der Stärkung des Immunsystems baut sie freie Radikale ab, beugt Herz-Kreislauferkrankungen vor und kann sogar Krebserkrankungen, Demenz und Osteoporose vermeiden. Zwei bis drei Stunden Sport in der Woche reichen als Präventionsmaßnahme schon aus.
4. Supplementierung: Eine bedachte Zufuhr von Mikronährstoffen beeinflusst die oxidative Belastung sowie die chronisch niederschwelligen Enzündungsprozesse. Diese beiden Faktoren wurden in der Anti-Aging Medizin nämlich als gravierende Alterungsfaktoren identifiziert.
5. Hormonersatztherapie: Da im Alter viele Hormone absinken, kommt es oft zu einem Vitalitätsverlust sowie Funktionseinbußen. Ausgleichen kann man diese Defizite in den meisten Fällen durch den Ersatz der fehlenden Hormone mit Hilfe einer individualisierten Hormontherapie.
6. Mental Balance: Stress jeglicher Art und nichtbewältigte Konflikte können zu einem beschleunigten Altern beitragen. Die innere Ausgeglichenheit und die mentale Balance des Einzelnen spielen eine wichtige Rolle bei dem Kampf gegen den schnellen Alterungsprozess. Die Mental-Medizin hilft beim Erkennen der Stress verursachenden Dinge und beim Wiederherstellen einer dauerhaften Ausgeglichenheit.
7. Ästhetisches Anti-Aging: Das Ziel der Anti-Aging Medizin ist das Verlangsamen des biologischen Alterungsprozesses und nicht das Kaschieren der sichtbaren Folgen. Dennoch nimmt für manchen das sich jung fühlen und gleichzeitig jung aussehen bzw. das Gleichgewicht zwischen „gefühlten“ und tatsächlichem Alter zu finden einen höheren Stellenwert ein. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl wirksamer Maßnahmen (nicht invasiv oder kosmetisch), die im Bereich der ästhetischen Anti-Aging angeboten werden.











