(openPR) Hamburg, 18.08.2003 - Nach dem erfolgreichen Antransport des Helidecks (Hubschrauberlandeplatz) zur Bohr- und Förderinsel Mittelplate vor der Westküste Schleswig-Holsteins ist das neue Wohnquartier vollständig auf der künstlichen Insel angekommen.
Das Helideck wird nun auf das Wohnmodul 1 montiert, das gestern erfolgreich zu Deutschlands einziger Offshore-Ölförderanlage gebracht worden ist.
Auf Grund der ruhigen See konnte der Schwimmkran Samson die 430 Tonnen schwere Unterkunft problemlos von Cuxhaven zur 16 Kilometer entfernten Mittelplate-Insel transportieren. Das Absetzen war Milimeterarbeit.
Zuvor war es am 12. August gelungen, das Modul 2 (400 Tonnen) auf den dafür vorgesehenen Unterbau zu stellen. Aufkommender Wind verhinderte zunächst eine Fortsetzung der Arbeiten. Heute und morgen erfolgt die genaue Ausrichtung der beiden Wohneinheiten, damit Übergänge, Anschlüsse und Rohre passgenau verbunden werden können. Danach gibt es für die Handwerker noch viel zu tun, bevor die Bohr- und Fördermannschaften einziehen können. Statt bislang 69 Personen können künftig dann 96 Personen untergebracht werden.
Die Kosten für den Neubau, der innerhalb von rund sieben Monaten auf der Aker Werft in Wismar fertig gestellt wurde, betragen rund 10 Mio. Euro. Weitere rund 10 Mio. Euro veranschlagt das Förderkonsortium für den Transport zur Insel Mittelplate sowie für den Um- und Aufbau auf der Insel.
Bei der Bohr- und Förderinsel Mittelplate handelt es sich um die einzige Ölförderanlage in deutschen Gewässern. Gefördert wird aus dem größten deutschen Ölfeld in 2.000 bis 3.000 Metern Tiefe. Nach bisherigen Erkenntnissen lagern dort über 100 Mio. Tonnen Erdöl, von denen 60 Mio. als wirtschaftlich gewinnbar gelten.
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