(openPR) Hamburg, 16.10.2003 - Den Planfeststellungsbeschluss des Landesbergamtes Clausthal-Zellerfeld zur Rohrleitungsanbindung der Bohr- und Förderinsel Mittelplate an die Landstation Dieksand in Friedrichskoog bewertet das Förderkonsortium RWE Dea AG/Wintershall AG positiv.
In einer ersten Stellungnahme erklärte ein Sprecher des Konsortiums, dass die zahlreich erlassenen Nebenbestimmungen zu dem geplanten Vorhaben jetzt einen detaillierten Abgleich im Hinblick auf das vorgesehene Verlegeverfahren erfordern.Mit dem rund 100 Millionen Euro teuren Pipeline-Projekt wollen RWE Dea und Wintershall ihre seit 16 Jahren erfolgreich und störungsfrei betriebene Erdölförderung aus der mit Abstand größten deutschen Lagerstätte im Wattenmeer vor der Westküste von Schleswig-Holstein weiter optimieren. Ziel ist es, die Förderkapazität mit dem neuen Transportkonzept nachhaltig weiter zu steigern. Die Förderdauer für das noch gewinnbare Reservenpotenzial von über 50 Millionen Tonnen Erdöl wird durch die geplante Pipeline um mindestens 10 Jahre verkürzt werden und die bisher notwendigen Öltransportfahrten könnten künftig entfallen.

