(openPR) Wirkt Elektrosmog auf das Schlafverhalten ?
Rund ein Drittel aller Deutschen leiden laut offiziellen Schätzungen unter Schlafstörungen. Als Ursachen werden in der Regel Genussmittel, Medikamente, Krankheiten, ungunstige Lebensgewohnheiten und manchmal auch Kriterien rund um die Raumgestaltung genannt. Die Bedeutung von Elektrosmog als Schlafkiller wird dagegen vielfach als Humbug abgetan, da die wissenschaftlich bzw. statistisch verwertbare Beweislage bislang als nicht ausreichend angesehen wird. Beispiele in diesem Artikel belegen jedoch, dass das Schlafverhalten sehr
wohl speziell durch gepulste Dauersender von DECT Telefonen oder Mobilfunk- Basisstationen gestört werden kann.
Der Artikel knupft an Teil 1 des Berichts an, in dem die Kennzeichen eines optimalen Schlafes, die Messbedingungen und Messgeräte und ein erstes Beispiel beschrieben wurden. Er benennt fur drei beispielhafte Untersuchungen die jeweilige Ausgangssituation, den Ablauf sowie die exakten Messdaten und fasst die jeweiligen Ergebnisse in einem Fazit zusammen. Dabei zeigt sich, dass die im privaten Umfeld aufgezeichneten Schlafprofile der Testpersonen deutliche individuelle Reaktionen aufweisen, wobei allerdings zu berücksichtigen ist, dass nicht jeder auf Elektrosmog gleich reagiert.
So wurde in einem der Versuche im Zimmer eines 11jährigen Jungen aus Wuppertal für eine
Nacht die Basisstation des DECT Telefons der Familie in ca. drei Metern Abstand vom Schlafplatz aufgestellt. Im Vergleich zur Nacht davor (ohne DECT Telefon) zeigte sich eine Zunahme des Leichtschlafs mit gleichzeitiger Verringerung des Tiefschlafs. Die Traumphasen nahmen ab, und die Schlafrhythmik verschlechterte sich. Weitere Beispiele im Artikel von Joachim Gertenbach in Wohnung + Gesundheit Nr. 142, S. 31-33.
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Das IBN wurde 1983 gegründet. Vorläufer des Instituts waren die Arbeitsgruppe Gesundes Bauen + Wohnen (seit 1969) und das ehemalige "Institut für Baubiologie" (seit 1976). Das IBN wird von Arch. Winfried Schneider und Rupert Schneider geleitet. Gründer dieser Institutionen war Prof. Dr. Anton Schneider. Er ist wissenschaftlicher Beirat des IBN. Im Vordergrund der Tätigkeit steht die objektive Betreuung des Verbrauchers sowie eine ganzheitlich und baubiologisch-ökologisch orientierte Lehre und Bildung. Ein Schwerpunkt ist dabei die Ausbildung zum Baubiologen IBN bzw. zur Baubiologin IBN. Das Institut ist wirtschaftlich und politisch unabhängig und neutral.
Publikationen: Wohnung + Gesundheit - Fachzeitschrift für ökologisches Bauen + Leben Literaturliste "Gesunde Wohnumwelt" - Schriftenreihe sowie Bücher und Filme (DVD und VHS) über Baustoffe und Baukonstruktionen in Neu- und Altbauten, Haus-Krankheiten, Elektrosmog, Radioaktivität, Lärm, Wohnklima, Heizung, Oberflächenbehandlung, Ökosoziale Siedlungen, Umweltmedizin, Lehmbau, Holzbau, Solararchitektur, Abwasserreinigung usw. Baubiologische
Weiterbildung: An dem seit 1977 bewährten und staatlich zugelassenen Fernlehrgang Baubiologie IBN haben bereits über 6000 Architekten, Bauingenieure, Bauhandwerker, Ärzte, Heilpraktiker und weitere baubiologisch-ökologisch Interessierte teilgenommen. Der Fernlehrgang Baubiologie kann mit der Prüfung zum Baubiologen IBN bzw. zur Baubiologin IBN abgeschlossen werden. Durch Aktualisierungs- und Ergänzungslieferungen sowie Aufbauseminare zu verschiedenen Themen werden ehemalige Fernlehrgangsteilnehmer laufend über die Weiterentwicklung rund um die Baubiologie informiert oder können ihr Wissen zu bestimmten Themenbereichen vertiefen. Die Fortbildung "Baubiologische Messtechnik IBN" ermöglicht es den Teilnehmern, Haus-, Arbeitsplatz und Grundstückuntersuchungen nach dem Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM) durchzuführen.