(openPR) Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) bietet pädagogischen Fachkräften im April 2012 eine zertifizierte Weiterbildung für die medienpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Stuttgart – Ob im privaten Alltag oder im Beruf – Medienkompetenz ist gefragt. Um dem wachsenden Bedarf nach qualifiziertem Personal für die Medienbildung an allen Schulen und Bildungseinrichtungen in Baden-Württemberg gerecht zu werden, bildet das LMZ Referenten aus, die landesweit insbesondere Elterninformationsabende und Schülerworkshops anbieten.
Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg sucht Personen, die interessiert daran sind, sich beruflich weiterzuentwickeln und die Medienbildung an Schulen und Bildungseinrichtungen in ihrer Region mitzugestalten. Künftige Referentinnen und Referenten sollten bereit sein, sich gerade auch um die Medienbildung von Kindern in Vor- und Grundschule zu kümmern. Interessierte können sich bis zum 25. März 2012 bewerben.
Die kostenfreie Schulung findet ganztägig vom 19. bis 23. April 2012 in Stuttgart statt. Sie richtet sich an Personen, die über eine Ausbildung oder eine fundierte Berufserfahrung im pädagogischen Bereich verfügen und bereits erste medienpädagogische Erfahrungen in der Berufspraxis gesammelt haben.
Die Qualifizierung bereitet die zukünftigen Referenten auf die Vermittlungsarbeit im pädagogischen Jugendmedienschutz und in der aktiven Medienarbeit vor. Im Mittelpunkt der Schulung stehen Themen wie Soziale Netzwerke und Sozialverhalten im Netz, Cybermobbing, Handy-, Internet- und Fernsehnutzung, Computerspielsucht oder der Einfluss medialer Sexualitätsdarstellung auf Jugendliche. Ein weiterer Schwerpunkt ist die frühe Medienbildung in Kindergarten und Grundschule. Die Qualifizierung vermittelt außerdem Rhetorik und Präsentation, Gruppenarbeit und Moderation sowie Organisation und Vernetzung.
Top-Themen Facebook und Cybermobbing
Im Jahr 2011 hat das Landesmedienzentrum über 700 Veranstaltungen für Eltern, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler in ganz Baden-Württemberg durchgeführt. Top-Themen waren dabei –und sind nach wie vor – Facebook und Cybermobbing. „Täglich erreichen uns Anfragen von Schulen, die beispielsweise Workshops für Schüler zur Prävention von Cybermobbing an ihrer Schule veranstalten wollen. Die Nachfrage nach qualifizierten Referenten steigt daher ständig. Um diesem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, haben wir eine fundierte Weiterbildung für Pädagogen ins Leben gerufen“, sagt Wolfgang Kraft, Direktor des Landemedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ) anlässlich der erneuten Ausschreibung der Referenten-Qualifizierung.
Ziel: Medienkompetenz von Eltern, Schülern und Lehrkräften stärken
Den Absolventen der Qualifikation bietet das LMZ die Möglichkeit, regelmäßig als freie Referenten zu arbeiten. Die Referentinnen und Referenten gestalten im Auftrag des LMZ medienpädagogische Veranstaltungen an Schulen oder Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg.
Absolventen erhalten anerkanntes Zertifikat
Die Schulung schließt mit einer schriftlichen sowie mündlichen Prüfung ab. Nach erfolgreich bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat über ihre Befähigung zu selbstständiger medienpädagogischer Arbeit als LMZ-Referent/in. Zertifiziert ist die Ausbildung durch CERTQUA, der Gesellschaft der Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft zur Zertifizierung von Bildungseinrichtungen.
Bewerbungsschluss für die nächste Qualifizierungsrunde vom 19. bis 23. April ist am 25. März 2012.
Die Ausschreibung mit allen wichtigen Infos zur Bewerbung findet sich auf MediaCulture-Online – der medienpädagogischen Plattform des LMZ: www.mediaculture-online.de
Mehr über die medienpädagogischen Angebote, in denen die Referentinnen und Referenten zum Einsatz kommen, erfahren Sie ebenfalls unter www.mediaculture-online.de.













