(openPR) Neue Qualifizierungsmaßnahmen für Akademikerinnen und Akademiker im Bereich Informatik und Elektrotechnik – jetzt bewerben!
Bonn/Koblenz, 1. März 2012 – Trotz hohem Fachkräftebedarf finden gut ausgebildete Informatiker und Elektrotechniker in vielen Fällen keinen adäquaten Arbeitsplatz, auch wenn sie bereits über langjährige Berufserfahrung verfügen. Mit dem Programm AQUA „Akademiker qualifizieren sich für den Arbeitsmarkt“ bietet die Otto Benecke Stiftung e.V. (OBS) Hochschulabsolventen in beiden Fachbereichen passgenaue Weiterbildungen an und konzipiert diese erstmalig in Kooperation mit der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) als Blended Learning Angebot (Studienergänzungen als Fernstudium mit Präsenzphasen). Dieses weitestgehend zeit- und ortsunabhängige Studieren ermöglicht Personen, deren Lebenssituation es nicht erlaubt an Studienergänzungen in Präsenzform teilzunehmen, sich innerhalb von 15 Monaten gezielt für den (Wieder-)Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt weiterzubilden. Voraussetzung für eine Teilnahme an den zweisemestrigen Fernstudiengängen, an die ein dreimonatiges Praktikum anschließt, ist der Bezug von Arbeitslosengeld I oder II.
Die Studienergänzung Informatik führt die Fachhochschule Trier als Kooperationspartner der ZFH durch. Die Weiterbildungsmaßnahme richtet sich an Absolventen eines Informatik-, Ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Studiums, die bereits erste Berufserfahrungen im Informatikbereich gesammelt haben. Der inhaltliche Fokus liegt auf dem Erwerb, der Vertiefung bzw. der Aktualisierung von Kenntnissen und Kompetenzen im Bereich der Software-Entwicklung. Diese Kenntnisse werden in zwei Fachstudienabschnitten vermittelt. Auf dem Lehrplan stehen die Module: Einführung in die objektorientierte Programmierung mit Java, Fortgeschrittene Programmiertechniken, Datenbanksysteme, Rechnernetze, Software Engineering und IT-Sicherheit. Am Ende der Maßnahme erhalten die Teilnehmer das Zertifikat „Fachkraft für Anwendungsentwicklung von Softwaresystemen“ der Hochschule.
Die Hochschule Darmstadt, eine weitere Kooperationshochschule der ZFH, bietet die Studienergänzung Elektrotechnik an. Hier sind Hochschulabsolventen aus dem Bereich der Elektrotechnik oder angrenzenden Disziplinen wie Energietechnik, Mechatronik oder Feinwerktechnik angesprochen, die längere Zeit nicht erwerbstätig waren. Die Weiterbildung baut auf vorhandenem Fachwissen auf und erweitert es durch aktuelle arbeitsmarktrelevante Kenntnisse. Inhaltlich umfasst die Weiterbildung Themenbereiche über moderne Technologien und Prozesse in der Elektrotechnik und Programmiermethodik. Die Studienergänzung ist modular aufgebaut und sieht sowohl Pflicht- als auch Wahlmodule vor, um eine individuelle Schwerpunktbildung zu unterstützen. Fächerbeispiele sind Automatisierung, Informations- und Systemtechnik, Regelungstechnik und Sensorik.
Das Blended Learning Konzept umfasst Selbststudienphasen anhand von Lehrbriefen und Onlineangeboten auf einer Lernplattform. Während der Bearbeitung des Lehrmaterials werden die Teilnehmenden von der Hochschule mentoriell betreut. In acht Präsenzphasen vor Ort an der jeweiligen Hochschule wird das selbsterworbene Wissen intensiviert und es finden Labor- oder Rechnerübungen und Prüfungen statt. Zudem werden in mehrtägigen überfachlichen Seminaren Fähigkeiten wie Arbeitstechniken, Bewerbung und Zeitmanagement erworben.
AQUA ist ein Qualifizierungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), das die Programmstelle AQUA bei der OBS mit der Umsetzung beauftragt hat. Alle für die Präsenzveranstaltungen anfallenden Kosten werden über das BMBF und den Europäische Sozialfonds der Europäischen Union getragen. Die Kosten des Lebensunterhaltes, der Unterkunft am Heimatwohnort und der Sozialversicherung werden weiterhin von der zuständigen Agentur für Arbeit oder dem zuständigen Jobcenter finanziert.
Interessenten können sich bei der OBS unter www.obs-ev.de/aqua bewerben oder telefonisch mit der AQUA-Hotline unter 0228 8163-600 Kontakt aufnehmen.
Weitere Informationen: www.obs-ev.de und www.zfh.de.












