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Appell an UN: Menschensafari-Skandal beenden

16.02.201217:53 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Appell an UN: Menschensafari-Skandal beenden
Indiens Oberstes Gericht forderte vor 10 Jahren die Schliessung.  © Ariberto De Blasoni/Survival
Indiens Oberstes Gericht forderte vor 10 Jahren die Schliessung. © Ariberto De Blasoni/Survival

(openPR) Fünf Jahre nachdem die Vereinten Nationen (UN) erstmals die Schließung der Andaman Trunk Road (ATR) in Indien forderten, wendet sich Survival International an die Organisation, um ein Ende der Menschensafaris entlang der ATR herbeizuführen.

Indien ignorierte den Aufruf der UN von 2007, in dem gefordert wurde, "das Urteil von 2002 des Obersten Gerichtshofs von Indien zur Schließung von Teilen der Andaman Trunk Road umzusetzen". Die immer noch geöffnete Straße ermöglicht die Ausbeutung der indigenen Jarawa, deren angestammtes Land um Teile der ATR liegt.

Survival hat sich in einem Brief an den UN-Ausschuss gegen Rassendiskriminierung (CERD) gewandt, der sich derzeit zum 80. Mal in Genf trifft.

Survival fordert darin, dem ersten Aufruf zur Schließung der Straße nochmals Nachdruck zu verleihen - zehn Jahre nachdem bereits der Oberste Gerichtshof in Indien die Schließung der ATR gefordert hat.

In den letzten Monaten hat eine Serie von Artikeln in der britischen und indischen Presse das Thema erneut ins internationale Blickfeld gerückt.

Behörden in Indien und auf den Andamanen Inseln stehen nun national und international unter Druck, die Ausbeutung der Jarawa durch die illegale Straße zu unterbinden.

Auch Mitglieder des europäischen Parlaments und des britischen Abgeordnetenhauses haben auf den Skandal reagiert.

Stephen Corry, Direktor von Survival International, sagte heute: "Alle Augen sind auf Indien gerichtet und was es als nächstes tun wird. Die Straße zu schließen bedeutet nicht, die Jarawa von der Außenwelt abzuschneiden. Es bedeutet, ihr Recht auf die Kontrolle ihres eigenen Landes und ihre Entscheidungsfreiheit über den Kontakt zu Außenstehenden aufrechtzuerhalten. Die Sorgen Europas und der UN sind keine Einmischung in Indiens Angelegenheiten. Sie zeigen nur die Schwere der Situation und die Notwendigkeit, die Menschenrechte durch die Schließung der Straße zu respektieren."

Survival hat die Öffentlichkeit dazu aufgefordert, E-Mails an die indischen Regierung zu senden, damit diese die Menschensafaris umgehend stoppt.


Lesen Sie diese Meldung online: http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8108

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