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Geteilte Meinungen über Versicherungsprovisionen

(openPR) (ddp direct)Köln / Hannover (news4germany) - Das Jahr 2011 stand ganz im Zeichen der Finanzkrise, die nicht zuletzt bei den Verbrauchern zu einer starken Verunsicherung geführt hat. Um verlorengegangenes Vertrauen in die Finanz- und Versicherungsbranche zurückzugewinnen, sollen Provisionen für Versicherungsvermittler künftig gedeckelt werden. Darauf hat sich der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages vor Kurzem geeinigt. Die Entscheidung ist jedoch umstritten. Sowohl Finanzberater als auch Versicherungskunden sehen das Thema sehr viel differenzierter.



Dazu gehört beispielsweise der Kölner Unternehmensberater Andreas Fester. Er legt seine private Vorsorge und finanzielle Absicherung in die Hände einer qualifizierten Finanzberaterin, die ihm einen großen Mehrwert bringt: Wenn sich die Beratung als kundenorientiert erweist und wirklich Vorteile aufzeigen kann, die man ohne die Beratung nicht gehabt hätte, dann sind auch eingerechnete Provisionen in Ordnung. Denn Provisionen muss man überall im Finanzmarkt bezahlen, so Fester.

Eine Beratung, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen des Kunden orientiert, verlangt einen hohen Zeitaufwand und viel Vorbereitung, erklärt Thomas Bilitewski. Er ist Mitglied der Geschäftsführung bei der AWD Deutschland GmbH und in dieser Funktion für Produktmanagement und Beratungsprozesse zuständig. Seit 2004 ist er bei AWD mit Führungsaufgaben betraut und weiß als Fachmann des deutschen Finanz- und Versicherungsmarktes, wovon er spricht. Die Interessen des Kunden müssen auch bei der Frage nach der Provisionshöhe immer gewahrt bleiben. Das gilt bei der Vermittlung von Finanzprodukten generell, so Bilitewski weiter.

Auslöser für die geplante gesetzliche Neuregelung der Provisionen ist unter anderem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen. Sie hatte festgestellt, dass Finanzberater in Einzelfällen Provisionszahlungen verlangt hatten, die weit über den branchenüblichen acht bis zehn Monatsbeiträgen liegen. Darüber hinaus hätten Vermittler wiederholt Kunden abgeworben, deren Versicherungsverträge noch am Anfang ihrer Laufzeit standen. Damit hätten sie zusätzliche Provisionen erzielt. Als Konsequenz aus diesen Vorfällen hatte der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages vorgeschlagen, Provisionszahlungen für die Vermittlung von privaten Kranken- und Lebensversicherungen gesetzlich zu begrenzen.

Bei den Diskussionen über die Höhe der Provisionen dürfe die Kundenorientierung und die Qualität der Beratung nicht in Vergessenheit geraten, stellt AWD-Experte Bilitewski fest: Zur Kundenorientierung gehört auch, dass bezüglich der Provisionshöhe die Kundeninteressen gewahrt bleiben. Provisionen und sonstige Kosten dürfen die Produkte nicht so stark belasten, dass sie für den Kunden uninteressant werden.

Aufgeklärte Versicherungskunden wie Andreas Fester sind sich darüber im Klaren, dass die Beratungsleistungen zur Optimierung ihrer eigenen Finanzplanung über die Provision mitgezahlt werden. Er bespricht seine persönliche Finanzplanung auch weiterhin mit der qualifizierten AWD-Finanzberaterin Johanna Dieckmann aus Köln. Und das hat einen Grund: Wenn ich zu einer Bank gegangen wäre, hätte ich auch eingerechnete Provisionen für die Beratungsleistungen bezahlt, aber höchstwahrscheinlich einen nicht so hohen Zeiteinsatz und damit einen nicht so umfangreichen Beratungsaufwand geboten bekommen. Aber genau auf diese Vorteile kam es mir an.

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