(openPR) Bonn, 20.01.2012
Wirtschaft ist eben doch keine Psychologie
Seit Ende des Weltkriegs mühen sich weltweit Ökonomen um eine funktionierende Wachstumstheorie. Nun ist das Fundamentalproblem der Makroökonomie endlich gelöst. Die Lösung ist denkbar trivial: Man muss nur die vollständige Vermögensbilanz der Nation ins Rechenwerk integrieren, dann kommt alles richtig heraus. Staatsschulden sind schlimm, private Schulden erweisen sich jedoch als das größte Problem.
Schließlich übersteigen Sie die Schulden des Staates um ein Vielfaches. Nach Ablauf zweier Generationen erdrückt die steigende Zinslast aus der Summe privater und öffentlicher Schulden regelmäßig das Bruttoinlandsprodukt. In seinem Buch „Makroökonomische Feldtheorie“ erläutert der Physiker, Ökonom und Historiker Heribert Genreith erstmals, wie man es richtig macht. Dazu nutzt er lediglich die erfolgreichen Standards der Physik. Die Feldtheorie, die uns vom elektrischen Licht über Computer bis hin zum Navi im Auto, erst die moderne Zivilisation ermöglicht hat. Ein Leichtes da, auch das vergleichsweise einfache Geldsystem zu beschreiben.
Die Schulden des Einen (Banken-Aktiva), sind immer exakt die Vermögen der Anderen (Banken-Passiva). Das macht die gesellschaftliche Lösung des gordischen Knoten's so schwierig. Und die Verwirrung in der Öffentlichkeit so einfach. Denn zur politischen Lösung werden einfach immer größere Geldmengen und Vermögen generiert, was die Situation aber nur weiter verschlimmert. Die klassische Volkswirtschaft sagt hier nämlich das genaue Gegenteil voraus: mehr Geld bedeute mehr Wachstum, von Krise keine Spur.
Die Unfähigkeit die wirtschaftliche Entwicklung und besonders die aktuelle Krise vorher zu sagen, wurde mit der abstrusen und gerne wiederholten Behauptung kaschiert, „Wirtschaft sei zur Hälfte Psychologie“. Ein Unfug, der dazu führt, das man glaubt nur das Vertrauen der Investoren zurück gewinnen zu müssen um die Krise nachhaltig zu beenden.
Mit der nun erstmals konsistenten ökonomischen Theorie erweist sich die Krise dagegen als unvermeidlicher Teil unseres Geldsystems. Historisch leider auch meist als das Finale der Gesellschaft: Geldkrise, Wirtschaftskrise, Bürgerkrieg, Krieg und Währungsreform, Abläufe die jedes Jahrhundert erneut wiederholt werden. Zusammenhänge, die man gerne schnell wieder vergisst, und danach noch lieber leugnet.
Denn die Lösung des Fundamentalproblems erfordert eine bittere und wenig geliebte Medizin: nämlich Bescheidenheit, ganz besonders der Geldeliten. Dafür aber wird die korrekte Vorhersage der volkswirtschaftlichen Entwicklung, gerade auch in Abhängigkeit von den jeweils aktuellen Entscheidungen der Politik, in Zukunft nun durch die Ökonomie möglich sein.
Neben der neuen mathematischen Behandlung schreibt Heribert Genreith seit 2009 auch den Ökonomieblog tandemvipera.blogspot.com der weltweite Beachtung gefunden hat. Weitere, dann auch populärwissnschaftliche Bücher zur Ökonomie der Krise, sind in Vorbereitung.
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