(openPR) Berlin, 23.01.2008 - Seit dem 14.01.2008 bietet das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen ein neues, interaktives Themenportal zur Kreativen Ökonomie an. Unter www.kreativeoekonomie.de greift das Ministerium eines der bedeutendsten wirtschaftlichen Themen der jüngsten Zeit auf und macht es zum Leitmotiv seiner Arbeit: Kreativität fördern und dadurch den Standort NRW stärken.
Das Portal zur Kreativen Ökonomie in Nordrhein-Westfalen versteht sich als Informations- und Diskussionsplattform: Gemeinsam mit interessierten Akteuren aus allen gesellschaftlichen Bereichen soll der Begriff der Kreativen Ökonomie für Nordrhein-Westfalen entwickelt und kommuniziert werden.
Darüber hinaus bietet die Webseite kreativen Unternehmern die Möglichkeit, sich und ihre innovativen Lösungen und Produkte mit einem eigenen Firmenprofil zu präsentieren. So soll nach und nach eine Datenbank innovativer und kreativer Unternehmen entstehen, die Nordrhein Westfalens Zukunftsfähigkeit belegt. Dabei ist es die Vielfältigkeit der vertretenen Sparten, die das kreative Potenzial Nordrhein-Westfalens am eindruckvollsten widerspiegelt. Egal ob IT, Lifescience oder Design, Nordrhein-Westfalens kreative Unternehmen zählen in allen Bereichen zu den Besten ihrer Branche.
Kreative Ökonomie – Mode und Realität
Der Begriff der Kreativen Ökonomie ist maßgeblich durch den US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Richard Florida geprägt. Da sein Modell jedoch stark auf die Situation in Nordamerika ausgerichtet ist, und deshalb nur eingeschränkt auf Deutschland angewendet werden kann, gründet sich die Initiative des Wirtschaftsministeriums auf eine modifizierte Definition des Begriffs:
„Kreative Ökonomie“ zeichnet sich dadurch aus, dass traditionelle Wertschöpfungsstrukturen zwischen Industrie, Dienstleistungen und Wissenschaft aufbrechen und neue Arten der Ver-netzung entstehen. Diese Prozesse führen zu differenzierten, qualitativ hochwertigen und am Markt erfolgreichen Produkten und Dienstleistungen. Essenziell ist dabei die Fähigkeit, ver-änderte Kundenbedürfnisse frühzeitig zu erkennen und dieses Wissen kontinuierlich in erfolg-reiche Produkte und Dienstleistungen umzusetzen. Verfahren zur Aufwertung von Produkten durch Design und Kommunikation kommt dabei eine essenzielle Bedeutung zu.
(Aus dem Jahreswirtschaftsbericht 2008 des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen)
Der Motor dieser Entwicklung sind die Menschen und ihr kreatives Potential. Sie alle sind eingeladen, miteinander die kreative Zukunft Nordrhein-Westfalens auf www.kreativeoekonomie.de zu diskutieren.











