(openPR) Hat Elektrosmog Auswirkungen auf das Schlafverhalten?
Im Abschlussbericht des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms (DMF) der Bundesregierung von 2008 hieß es, dass keine Beeinträchtigung des Schlafes durch Mobilfunkwellen festgestellt worden seien. Demgegenüber zeigt der Artikel anhand von Beispielen, dass Elektrosmog sehr wohl den Schlaf beeinflusst und dass dies objektiv nachgewiesen werden kann. Der Artikel knüpft an die Beiträge in W+G 121 und 123 an und wird in W+G 142 fortgesetzt.
Die Qualität des nächtlichen Schlafs kann durch eine Analyse der Gehirnströme objektiv festgestellt werden. Im hier geschilderten Beispiel (weitere Beispiele in W+G 142) wurden im Rahmen einer vorsorglichen baubiologischen Schlafplatz-Untersuchung die Gehirnströme eines zehnjährigen Jungen mit einem Analysator („Quisi“, www.axon-gmbh.de) ermittelt, der für seine Aufzeichnungen nur drei auf der Stirn angebrachte Elektroden benötigt. Dabei wurden zwei Aufzeichnungen durchgeführt: zunächst unter den am Schlafplatz üblichen Bedingungen und danach mit deutlich erhöhtem Elektrosmog.
Dabei zeigte sich bei der zweiten Messung eine Zunahme des Leichtschlafs bei gleichzeitiger Verringerung des Tiefschlafs, die Traumphasen nahmen ab, und die Schlafeffizienz verschlechterte sich. Die weiteren Untersuchungen mit anderen Testpersonen ergaben, dass der elektromagnetische Einfluss auf das Schlafverhalten individuell verschieden ist. Es kann aber allgemeingültig festgehalten werden, dass durch konsequente Minimierung von hoch- und niederfrequenten elektromagnetischen Belastungen das Schlafverhalten verbessert wird.
Joachim Gertenbach, Baubiologie und Umweltanalytik; 42349 Wuppertal 
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Publikationen: Wohnung + Gesundheit - Fachzeitschrift für ökologisches Bauen + Leben Literaturliste "Gesunde Wohnumwelt" - Schriftenreihe sowie Bücher und Filme (DVD und VHS) über Baustoffe und Baukonstruktionen in Neu- und Altbauten, Haus-Krankheiten, Elektrosmog, Radioaktivität, Lärm, Wohnklima, Heizung, Oberflächenbehandlung, Ökosoziale Siedlungen, Umweltmedizin, Lehmbau, Holzbau, Solararchitektur, Abwasserreinigung usw. Baubiologische
Weiterbildung: An dem seit 1977 bewährten und staatlich zugelassenen Fernlehrgang Baubiologie IBN haben bereits über 6000 Architekten, Bauingenieure, Bauhandwerker, Ärzte, Heilpraktiker und weitere baubiologisch-ökologisch Interessierte teilgenommen. Der Fernlehrgang Baubiologie kann mit der Prüfung zum Baubiologen IBN bzw. zur Baubiologin IBN abgeschlossen werden. Durch Aktualisierungs- und Ergänzungslieferungen sowie Aufbauseminare zu verschiedenen Themen werden ehemalige Fernlehrgangsteilnehmer laufend über die Weiterentwicklung rund um die Baubiologie informiert oder können ihr Wissen zu bestimmten Themenbereichen vertiefen. Die Fortbildung "Baubiologische Messtechnik IBN" ermöglicht es den Teilnehmern, Haus-, Arbeitsplatz und Grundstückuntersuchungen nach dem Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM) durchzuführen.