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„QualiTeFa“ baut dem Fachkräftemangel vor

15.12.201112:27 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Hochmotivierte Meister, Techniker und Facharbeiter des Förderprojekts qualifizieren sich innerbetrieblich auf Ingenieurniveau

Nürnberg, 15. Dezember 2011 – Der Erfolg von „QualiTeFa“, einem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Programms „weiter bilden“ geförderten Projekt, wird immer offensichtlicher. Bereits ein Jahr vor Projektende steht fest, dass die Weiterbildung bestens dafür geeignet ist, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. . Die Teilnehmer steigen schon jetzt in neue bzw. höherwertige Funktionen im Unternehmen auf. Industriepartner von „QualiTeFa“ (Qualifizierung für technische Fachkräfte) ist die SKF GmbH in Schweinfurt. Die Leitung des Projekts liegt bei der Verbund IQ gGmbH, dem Spezialisten für Weiterbildungsbedarf von technischen Fach- und Führungskräften.



Personelle Engpässe abfedern

„Obwohl die Qualifizierungsmaßnahme ‚QualiTeFa‘ noch nicht abgeschlossen ist, besteht bereits jetzt intern großes Interesse an den Teilnehmern“, sagt Wolfgang Sutterlüti, Leiter Personal- und Organisationsentwicklung bei der SKF GmbH, der das Projekt bei SKF initiiert hat. Mit dem Betriebsrat habe man sich darauf geeinigt, so Sutterlüti, schon vor Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme freie Stellen mit Teilnehmern zu besetzen. Ein besonders hoher Bedarf zeichne sich dabei vor allem im Bereich Supply Chain ab.
Dabei sei „QualiTeFa“ ursprünglich nicht darauf ausgerichtet gewesen, kurzfristig Personalengpässe abzufedern. Das Projekt ist mittelfristig angelegt. Doch aufgrund der qualitativen Entwicklung der vorhandenen personellen Ressourcen könne diese Weiterqualifizierung schneller als vorgesehen einem Mangel an Fachkräften im Unternehmen entgegenwirken.

Hohe Motivation

Diese positive Entwicklung im Rahmen von „QualiTeFa“ ist umso bedeutender, weil die Inhalte für den Zeitraum so umfassend sind, dass selbst überproportional engagierte Teilnehmer vom Volumen überrascht sind.

Dass den Projekt-Teilnehmern zwar einerseits viel abverlangt wird, andererseits aber auch aufgrund der Strukturierung des „QualiTeFa“-Programms sehr effektiv unterrichtet werden kann, bestätigt Dozent Dr. Berthold von Großmann, Professor an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg: „Dank der kleinen Lehrgangsgruppe ist ein konzentriertes Arbeiten und ein intensives Einbinden der Teilnehmer möglich.“ Zudem sei es trotz des sehr komprimierten Stoffumfangs möglich, individuell auf die Wünsche und Fragen der Teilnehmer einzugehen.

Die Folge dieser konzeptionellen Umsetzung des „QualiTeFa“-Projekts: Die Lehrgangsteilnehmer zeigen ausnahmslos eine sehr hohe Motivation bei der Teilnahme an den Unterrichtseinheiten. „Die Teilnehmer gehen mit einer großen Zielstrebigkeit in Richtung Abschlussprüfung, wie sie bei Studenten der höheren Semester erkennbar ist“, sagt Prof. Großmann. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis falle den Projektteilnehmern mit ihrer Berufserfahrung allerdings auch wesentlich einfacher als Studenten im klassischen Studienbetrieb. „Gerade durch ihre langjährige Berufserfahrung können die Teilnehmer vieles von den theoretisch vermittelten Inhalten bereits mit praktischen Beispielen verknüpfen“, sagt Prof. Großmann.

Vom Facharbeiter zur Führungskraft

Daraus resultierend hätten die Teilnehmer nicht nur den Anspruch, die vermittelten Inhalte in ihrer beruflichen Praxis auch anwenden zu können, sondern eine klare Vorstellung darüber, was für sie sinnvoll ist. „Wir als Dozenten sind deshalb gefordert, die Inhalte auf die betrieblichen Erfahrungen anzupassen“, sagt Prof. Großmann. Das direkte Feedback der Teilnehmer trage auch zur Verbesserung bei.

Ursprünglich nur für Meister und Techniker geplant, nehmen an der Qualifizierung auch Facharbeiter teil. „Es ist sinnvoll, gewerblich ausgebildete Mitarbeiter im Rahmen einer innerbetrieblichen Fortbildung wie ‚QualiTeFa‘ auch an Führungsaufgaben heranzuführen, die bisher von Ingenieuren wahrgenommen wurden“, sagt Prof. Großmann. Dies bekräftigt auch SKF-Personalleiter Sutterlüti: „Die Teilnahme von Facharbeitern hat sich bewährt, sie fallen in keinster Weise im Leistungsniveau zurück.“
Prof. Großmann zeigt sich davon überzeugt, dass bei den Teilnehmer durch die vielfältigen Angebote des Lehrgangs nicht nur die fachlichen Kompetenzen ausgebaut, sondern auch die „soft skills“ erheblich verbessert werden. „Die Fähigkeit, auch Managementaufgaben zu übernehmen, wird dadurch im besonderen Maße gestärkt.“

Erfolg macht Appetit

„Wir können uns sehr gut vorstellen, diese Weiterbildungsmaßnahme mit weiteren Industriepartnern fortzuführen“, sagt Dr. Ursula Baumeister, Geschäftsführerin der Verbund IQ gGmbH, unter deren Leitung das Projekt „QualiTeFa“ erfolgreich läuft. Dazu habe man die Weiterbildungsmaßnahme inhaltlich überarbeitet. Der Starttermin für das fortführende Projekt soll im Herbst 2012 sein. Firmen, die an dem Projekt interessiert sind, für das beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen des Programms „weiter bilden“ ein Antrag gestellt wird, können sich bis Ende Januar 2012 bei Verbund IQ melden.

Das Projekt „QualiTeFa“ (Qualifizierung für technische Fachkräfte) wird im Rahmen der Initiative „weiter bilden" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Mit der ESF-Richtlinie zur Förderung der berufsbegleitenden Bildung von Beschäftigten (Sozialpartnerrichtlinie) werden die Bemühungen der Sozialpartner (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und Deutscher Gewerkschaftsbund) zur Stärkung der Weiterbildungsbeteiligung von Beschäftigten und der Anpassungsfähigkeit von Unternehmen unterstützt. Die Leitung des Projekts liegt bei der Verbund Ingenieur Qualifizierung gemeinnützige GmbH (s.u.).

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