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Drohen steuerliche Probleme bei Hannover Leasing Medienfonds?

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Dr. Stoll, Rechtsanwalt
Dr. Stoll, Rechtsanwalt

(openPR) Die Fondszeitung berichtet, dass es bei den Hannover Leasing Medienfonds staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegeben habe, die jedoch bereits ergebnislos eingestellt worden seien. Es wird die Frage aufgeworfen, ob es sich bei den Hannover Leasing Medienfonds doch um eine verdeckte Festgeldanlage handle. Diese Frage stellt sich bei Medienfonds mit Defeasance Struktur schon lange durch die Finanzverwaltung. Acht Hannover Leasing Medienfonds seien betroffen. Dann sei der Schuldübernahmebetrag, mit dem viele Anleger von Medienfonds gelockt wurden, zu aktivieren, was zur Folge hätte, dass die Anfangsverluste nachträglich aberkannt werden und es zu massiven Steuernachzahlungen zzgl. 6% Zinsen p.a. kommt. Es käme dann für Anleger der Hannover Leasing Medienfonds zu erheblichen Schäden.



Zwar erging 2011 durch das Finanzgericht München ein positives Urteil, jedoch ist dieses mit Zurückhaltung zu beurteilen. Wie ein Finanzbeamter in einem Fachaufsatz schreibt, habe das Finanzgericht München einen eng umgrenzten Sonderfall entschieden: dort war ein Medienfonds aus 2003 betroffen, bei dem der Film erst 2004 fertig gestellt worden sei. Deshalb konnte das Finanzgericht nur so entscheiden. Um eine Präzedenzentscheidung, die für alle Medienfonds gelte, handle es sich jedoch nicht. Die Fondszeitung berichtet, dass es laut einem internen Schreiben eine Ausnahme von dem Urteil des FG München gebe: es soll nicht gelten, wenn die Steuerfahnung den Fonds geprüft hat oder prüft. Hannover Leasing will den Vorwurf der Steuerhinterziehung nicht auf sich sitzen lassen und zieht vor das Finanzgericht.

Für die Anleger der Hannover Leasing Medienfonds sind dies turbulente Zeiten: wie sich der Streit zwischen der Finanzverwaltung und Hannover Leasing entwickeln wird, ist derzeit nicht absehbar. Die Steuerbehörden wolllen offensichtlich weiter darum kämpfen, dass die Anleger die Steuervorteile bei Hannover Leasing Medienfonds nicht behalten dürfen.

Das Problem für Anleger liegt nun darin, dass sich dieser Streit wohl noch Jahre hinziehen wird, die Ansprüche gegen Berater und Banken in vielen Fällen Ende 2011 endgültig verähren werden. Anleger der Hannover Leasing Medienfonds gehen also das Risiko ein, sich erheblichen Steuernachforderungen auszusetzen, wobei alleine die Zinsen für 10 Jahre 60% der Steuernachforderung ausmachen werden. Ansprüche gegen Berater und Banken, die die Hannover Leasing Medienfonds verkauft haben, sind dann schon verjährt, obwohl hier gute Aussichten auf Schadensersatz bestehen. Anleger der Hannover Leasing Medienfonds sollten dieses Risiko nicht eingehen und die Hannover Leasing Medienfonds besser rückabwickeln. So müssen Sie zwar die Steuervorteile zurückzahlen, jedoch entfallen die Steuerzinsen und Anleger erhalten ihre Einlage nachträglich verzinst. Außerdem besteht das Risko einer Darlehensrückzahlung bei kreditfinanzierten Hannover Leasing Medienfonds nicht mehr, da die Rückzahlung bei Schadensersatz dann die Bank übernehmen muss.

Anleger sollten nun schnell handeln, damit ein Rechtsanwalt noch vor Ende 2011 die Ansprüche sichern kann.

Medienfonds Infoportal: http://www.dr-stoll-kollegen.de/aktuelle-faelle/medienfonds-filmfonds-medienfond-filmfond

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