(openPR) Hamburg, den 14.11.2011
Weiterbildung für ausländische Akademiker an der Universität Hamburg
Ein abgeschlossenes Hochschulstudium und eine hohe Zweisprachkompetenz sind Voraussetzung für das weiterbildende Studium „Dolmetschen und Übersetzen an Gerichten und Behörden“ der Universität Hamburg. Im Zuge von Globalisierung und EU-Erweiterung steigt der Bedarf nach professionellen Sprachmittlern in Behörden und vor Gerichten. Hier bieten sich ausländischen Muttersprachlern mit exzellenten Deutschkenntnissen sowie bereits ausgebildeten Dolmetschern, die sich inhaltlich weiterbilden wollen, große Chancen für eine interessante berufliche Perspektive. Besonders gefragt sind Muttersprachler weitverbreiteter Sprachen wie russisch, chinesisch oder arabisch. Doch im Zuge der EU-Erweiterung steigt der Bedarf zunehmend auch in kleineren, wenig verbreiteten Sprachen rasant, derzeit z. B. bei den baltischen Sprachen lettisch und litauisch. Bewerben kann man sich mit jeder Sprache zu dem weiterbildenden Studium. In 11 Monaten werden dann juristische Schwerpunkte vermittelt und Dolmetsch- und Übersetzungstechniken trainiert. Absolventen bieten sich sehr gute Berufsperspektiven gerade in großen Ballungszentren. Nach bestandener Prüfung können sie z. B. bei der Hamburger Innenbehörde einen Antrag auf Vereidigung stellen. Sprachmittler sorgen durch sprachliche Gleichstellung dafür, dass alle Menschen gleichermaßen mit staatlichen Einrichtungen und Gerichten zusammenarbeiten und objektiv beurteilt werden können. Sie leisten damit einen unschätzbaren Beitrag im Sinne der Menschenrechte. Für Absolventen der Weiterbildung „Dolmetschen und Übersetzen an Gerichten und Behörden“ und andere Dolmetschprofis bietet die Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Hamburg zusätzlich ein Aufbauseminar im Simultandolmetschen an Gerichten an. Für beide Studienangebote kann man sich ab sofort bewerben.














