(openPR) „Pläne für die Rente mit 69 gehören sofort in den Reißwolf – genauso wie die Rente mit 67“, forderte Andreas Peifer, Vorsitzender des Sozialverbands VdK Rheinland-Pfalz. „Ein höheres Renteneintrittsalter ist nichts anderes als eine versteckte Rentenkürzung. Die Rentner fahren mit Vollgas in die Altersarmut, und am Steuer sitzt die Bundesregierung.“
Als falsch bezeichnete Peifer die Argumentation, das Rentenniveau ließe durch längere Lebensarbeitszeit halten: „Die Realität sieht anders aus. Der Arbeitsmarkt gibt nicht her, was die Bundesregierung fordert. Jobs für ältere Menschen sind knapp: Selbst wer berufstätig bleiben möchte, findet keine Stelle. Schon jetzt liegt das durchschnittliche Renteneintrittsalter bei 63,8 Jahren – und nicht bei 65, 67 oder bald 69 Jahren!“ Eine Anhebung des Eintrittsalters führe nur dazu, dass Rentner höhere Abschläge in Kauf nehmen müssen und noch tiefer in die Altersarmut rutschen.
An einem Beispiel machte Peifer klar, wie sich ein höheres Renteneintrittsalter auf die Betroffenen auswirkt: „Nehmen wir an, ein Arbeitnehmer geht mit 63 in Rente. Liegt das Renteneintrittsalter bei 65 Jahren, bekommt er 7,2 Prozent weniger. Bei der Rente mit 67 werden ihm sogar 14,4 Prozent der Rente gestrichen! Nach derzeitigem Stand könnten bei der Rente mit 69 bis zu 18 Prozente Abschläge anfallen! Das ist existenzbedrohend, unfair und demütigend!“
















