(openPR) 500 Eure Preisgeld bekamen das erste Mobiltelefon für Taubblinde, ein System zur Erfassung und Beurteilung von biotischen Schadensursachen und ein Präzisionsschneider zur Herstellung optimaler DMA-Proben beim Gründerfoyer überreicht
Dresden, 09.11.2011: „Ideen schwarz auf wei? war das Motto des 37. Gründerfoyers am 8. November 2011. Hauptreferent Per Ledermann, Sohn des Firmengründers Volker D. Ledermann, sprach vor über 500 Besuchern über das Familienunternehmen und die Marke edding. Im Rahmen dieser größten Gründungsveranstaltung im Raum Dresden fand auch die Prämierung des 3. dresden|exists Ideenwettbewerbs statt. Mehr als 40 neue Ideen wurden seit Mai 2011 von Dresdner Studierenden, Wissenschaftlern und Forschern in den Kategorien Produkt, Dienstleistung oder Kreativste Idee eingereicht. „Wir sind stets auf der Suche nach neuen Ideen. Gerade die Dresdner Hochschulen und Forschungseinrichtungen bieten hier jede Menge Ideenpotential. Aus diesen kann später unternehmerische Wirklichkeit werden“, beschreibt Frank Pankotsch, Geschäftsführer der Gründungsinitiative dresden|exists, die Idee des Wettbewerbes. Ende September wurden die besten zehn Ideen dann vor einer ausgewählten Jury präsentiert.
In der Kategorie „Produkt“ wurde die Idee für das weltweit erste Mobiltelefon für Taubblinde mit einem Preisgeld von 500 Euro ausgezeichnet. hapticom, ein Start-up der TU Dresden, entwickelt Telekommunikationsgeräte für Taubblinde. Mit dem mobilen Gerät könnten nun erstmalig Taubblinde mit anderen Taubblinden und Normalsinnigen auch von unterwegs kommunizieren. „Wir freuen uns sehr über unseren Sieg. Zum einen ist unsere Idee dadurch wieder ein Stück bekannter geworden und zum anderen stehen uns mit dem Preisgeld zusätzliche Mittel für die technische Entwicklung zur Verfügung“, freut sich Gewinner Matthias Huster.
Ebenfalls ein Preisgeld von 500 Euro gab es auch für den Gewinner in der Kategorie „Dienstleistung“ Alassam Ghanem, Promotionsstudent am Institut für Baubetriebswesen der TU Dresden. Von ihm stammt die Idee einer Software zur Erkennung von Befall und Schäden an Häusern. So entstehen nach Haussanierungen keine ungeplanten Extrakosten.
Den ersten Preis in der Kategorie „Kreativste Idee“ und 500 Euro bekamen Anne Freitag, studentische Hilfskraft am Institut für Baukonstruktion der TU Dresden, und Franziska Fischer, Studentin der Chemie und Lebensmittelchemie. Sie präsentierten einen Präzisionsschneider zur Herstellung von optimalen Proben für die Dynamisch-mechanische Analyse – eine thermische Methode zur Bestimmung physikalischer Eigenschaften von Kunststoffen. Mit dieser Stanze lassen sich exaktere Proben für die Materialprüfung präparieren.




