(openPR) Der FDP-Regionalverband Schleswig-Flensburg Südwest spricht sich gegen die Pläne im Rathaus aus, die Königswiesen im Jahr 2012 mit einer Drainage auszustatten. FDP-Ratsherr Wenzel dazu: "Mit den Flächen auf der Freiheit gibt es momentan in Schleswig eine hervorragende Fläche für Rockkonzerte und andere Großveranstaltungen, die nicht von der Witterung abhängig ist. Das Freiheitsfest mit dem Konzert von Lotto King Karl hat dies eindrucksvoll bewiesen."
Nach Ansicht der FDP kann von Neuem über eine Drainage auf den Königswiesen gesprochen werden, sobald die Bebauung auf der Freiheit so weit fortgeschritten ist, dass Großveranstaltungen dort nicht mehr möglich sind. Eine Drainage würde die Königswiesen zweifellos aufwerten, aber man würde nur Nutzungsmöglichkeiten schaffen, die momentan auf der Freiheit ohnehin vorhanden sind. Zu dem Zeitpunkt, an dem die Freiheit bebaut ist, sieht die finanzielle Lage der Stadt durch vermehrte Steuereinnahmen möglicherweise wesentlich besser aus.
Außerdem weist die FDP darauf hin, dass bei der Vorstellung des Projektes auch die Grenzen der Drainage deutlich gemacht worden sind. Wenn ein Regenereignis wie bei dem Konzert von Joe Cocker mit Schleihochwasser zusammentrifft, würde kein Wasser abgeführt werden, so dass keine Besserung der Lage eintritt.
Abschließend macht Jürgen Wenzel deutlich, dass angesichts der Haushaltslage jede Streichung oder Verschiebung von Projekten mit fragwürdigem Wert notwendig ist. Zu solchen Projekten zählt momentan auf jeden Fall das Projekt einer Drainage auf den Königswiesen.











