(openPR) Der Schleswiger Bürgermeister Thorsten Dahl hat im Internet kritisiert, dass der FDP-Ratsherr Jürgen Wenzel zu den Beschlüssen des Kreises Schleswig-Flensburg im Büchereiwesen steht. "In vielen Bereichen ist eine notwendige Entflechtung der Aufgaben zwischen Stadt und Kreis im Gange. So geschieht es beim öffentlichen Personennahverkehr, bei den Schulen und eben auch bei den Büchereien. Bei allen Anfragen von Bürgern hinsichtlich einer Verbesserung des ÖPNV wird darauf verwiesen, dass der Kreis dafür zuständig sei. Man kann jetzt nicht umgekehrt abstreiten, dass die Bücherei eine städtische Angelegenheit sei. Man kann nicht egoistische Rosinenpickerei betreiben."
Die FDP verweist darauf, dass der Betrieb der Bücherei abgesehen vom nördlichen Schleswig-Holstein in ganz Deutschland schon lange eine kommunale Angelegenheit ist. Durch die spezielle Situation des Grenzlands hat sich im Norden eine Sondersituation erhalten, die durch die Einstellung freiwilliger Leistungen jetzt aufgelöst wird. Insofern handelt es sich bei diesem Schritt laut Wenzel um eine Normalisierung der Verhältnisse.









