(openPR) Bergisch Gladbach – (ag) Bevor er eingeschult wurde, ist Timo oft „probeweise“ mit seiner Mutter den Weg zur Schule gegangen. Entlang an der engen Fahrbahn mit hohem Verkehrsaufkommen, auf dem schmalen Gehweg, auf dem nicht einmal zwei Kinder nebeneinander gehen könnten. Nach wie vor fühlt er unsicher und erschrickt vor dicht vorbeibrausenden LKW’s und Bussen. Doch sein größtes Problem: er muss die dicht befahrene Leverkusener Straße überqueren.
Bereits im Frühjahr hatte die FDP-Fraktion die Verwaltung damit beauftragt, die Situation zu prüfen und mit einer Bedarfsampel, zumindest aber mit einem Zebrastreifen, für mehr Sicherheit zu sorgen. Die Verwaltung vertrat die Ansicht, dass dafür eine „Mindestfußgängermenge“ erforderlich sei und veranlasste eine Zählung, die dann im September zwischen 7.15 und 8.45 Uhr morgens durchgeführt wurde. Da die Anzahl der Fußgänger in diesem engen Zeitfenster als nicht ausreichend erschien, wurde der Antrag der FDP vom Verkehrsausschuss abgelehnt.
„Eine Querung der Leverkusener Straße ist wegen der schlechten Sichtverhältnisse und des starken Verkehrs für Fußgänger - besonders für Schulkinder – viel zu gefährlich“, meint die stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Koshofer (FDP), die mit Anwohnern und besorgten Eltern gesprochen hat.
Für Timo und seine Schulkameraden bleibt die Leverkusener Straße vorerst ein gefährliches Pflaster, vor allem jetzt in der dunklen Jahreszeit. Auf der Höhe Hoppersheider Weg, wo Timo mit vielen anderen Kindern täglich entlang muss, ist die Situation besonders riskant: Zusätzlich zum Verkehr auf der Leverkusener Straße müssen die Kinder sowohl auf Autos, die aus dem Hoppersheider Weg kommen, als auch auf Fahrzeuge, die in die dort liegende Tankstelle ein- und ausfahren, achtgeben.
„Mit der Ablehnung unseres Antrags geben wir uns nicht zufrieden “, kündigt der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Reimer Fischer an. Wir werden das Thema weiter verfolgen, bis die Situation für Fußgänger hier deutlich verbessert wird.
Zum Vergleich: In Bergisch Gladbach-Refrath, auf der Straße Lustheide, gab es ein ähnliches Problem. Dort wurde eine Bedarfsampel auf Anfrage der Anwohner ohne weitere Diskussion installiert












