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18. Oktober: Heizölpreise lassen Jahreshoch hinter sich

18.10.201116:20 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Ohne entscheidende Inspiration sind die Rohölpreise bis zum Nachmittag relativ konstant geblieben. Bei Redaktionsschluss kostete US-Leichtöl (WTI) um die 110 Dollar; US-Leichtöl (WTI) 87 Dollar. Auch an den von den Finanzmärkten getriebenen Rohstoffbörsen wissen die Anleger offenbar nicht so recht, in welche Richtung die Reise in den kommenden Wochen und Monaten geht. Die nüchternen Statements der Bundesregierung im Hinblick auf den Euro-Krisengipfel bremsten die Euphorie der Marktteilnehmer, die auf einen Befreiungsschlag aus der Schuldenmisere hoffen. Dieser Zweckoptimismus hatte noch in der Vorwoche für die stärkste Wochen-Teuerung der Ölpreise in den vergangenen Monaten gesorgt. Bis die politischen Entscheidungen gefallen sind oder sich zumindest andeuten, dürften sich die Kursbewegungen erst einmal in Grenzen halten. Allenfalls Positionsglattstellungen im Vorfeld des Gipfels bergen die Hoffnung auf sinkende Rohölpreise.
Nach der immensen Teuerung von gestern auf dem hiesigen Heizölmarkt stehen die Zeichen heute auf leichter Entspannung. Die Bezugskosten kehrten von ihrem bisherigen Jahreshoch zurück und verloren dabei 44 Cent pro 100 Liter. Diese Partie kostet bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern Heizöl EL im Bundesdurchschnitt nunmehr 88,12 Euro.
Zum Vergleich die Werte der Vorjahre:
Preis HEL 3.000 Liter am 18.10.2010 67,36 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 18.10.2009 59,27 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 18.10.2008 72,87 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 18.10.2007 64,87 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 18.10.2006 59,60 €.
Diesen Artikel und zahlreiche weitere Informationen zum Energiemarkt finden Sie auf dem Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau unter
http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=10999&title=18.+Oktober%3A+Heiz%F6lpreise+lassen+Jahreshoch+hinter+sich

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