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Helge Petersen warnt vor Nachranganleihen der Commerzbank und anderer Banken

(openPR) Die Commerzbank scheint ihren Anlegern vermehrt nachrangige Anleihen anzubieten – Rechtsanwalt Petersen rät allgemein dringend vom Erwerb von Nachranganleihen ab

Kiel, Oktober 2011 – Rechtsanwalt Helge Petersen, Spezialist für Bank- und Kapitalmarktrecht, warnt davor, nachrangige Anleihen der Commerzbank oder anderer Banken zu erwerben. Diese können bei einer Schieflage des Instituts unter Umständen zu 100% verfallen. Solche Käufe sind nur für Profis interessant – oder für Kunden, die einen kleinen Teil des Vermögens in diesen Anlagebereich investieren wollen. Die etwas höhere Rendite scheint auf den ersten Blick attraktiv – kann jedoch den Ausfall des ganzen Kapitals zur Folge haben.

„Immer mehr unserer Mandanten berichten, dass sie sich von hartnäckigen Anrufen durch Commerzbank-Berater zum sofortigen verkauf Ihrer Premium Management Immobilien-Anlagen überredet fühlen. Nehmen Sie das Rückkaufangebot an, dann wird ihnen zwar auf Nachfrage mit dem HausInvest-Fonds eine sichere Anlage angeboten – aber uns wurde schriftlich vereinzelt mitgeteilt, dass auch Nachranganleihen offeriert werden“, schildert Petersen die aktuellen Vorkommnisse. Die Kanzlei für Bank und Kapitalrecht Petersen rät ihren über 500 betroffenen Mandanten in diesem Fall, nicht auf solche Angebote der Commerzbank einzugehen. Nun tritt die Bank im Einzelfall direkt an die Mandanten heran und scheint die Kunden mit neuen Angeboten locken zu wollen: „In denselben Gesprächen wurde vielen unserer Mandanten direkt eine Nachranganleihe angeboten, ohne über die damit verbundenen Risiken aufzuklären“, führt Petersen fort. „Diese Gespräche haben wir in unserem System vermerkt.“

Eine Bank kann sich mit den nachrangigen Anleihen leichter refinanzieren. Dabei bietet Sie den Kunden nicht einmal sehr hohe Zinssätze an. Die Anleihen sind zwar durch das Unternehmensvermögen versichert, jedoch werden im Falle einer Schieflage des Instituts zuerst alle anderen Gläubiger bedient und erst dann die Inhaber nachrangiger Anleihen. In den meisten Fällen ist das investierte Geld damit zu 100% weg. Das gilt natürlich nicht nur für die Commerzbank, sondern für sämtliche Banken.

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